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Altersvorsorge

Welche Riester-Sparform ist für mich geeignet?

31. März 2014

Riester-Rente; welcher Vertrag lohnt sich?

Riester-Rente; welcher Vertrag lohnt sich?

Viele Bürger sind sich darüber im Klaren: die gesetzliche Rente allein wird knapp und nicht jeder hat zur Einsparung der Miete im Alter ein Eigenheim zur Verfügung. Riester-Verträge sind deshalb als Zusatz in aller Munde. Doch welcher der vielen Verträge ist für mich der Richtige? Es gibt die fondsgebundene Riester-Rentenversicherung, den sogenannten Wohn-Riester, die Riester-Rentenversicherung und den Riester-Banksparplan sowie den Riester-Fondssparplan. Doch wer sieht da wirklich durch?

Am Anfang steht die Information

Damit man eine Entscheidung treffen kann, sollte die Information zunächst an erster Stelle stehen. Was ist wobei zu beachten, für wen sind die einzelnen Formen ideal und was steckt dahinter?

Da wäre der fondsgebundene Riester-Vertrag:

Hier legen die Versicherer einen Teil des Sparguthabens der Kunden in Investmentfonds an. Doch meist kann man sich als Kunde zwischen mehreren Fonds entscheiden. Wer hier die richtige Entscheidung trifft, kann mehr aus seinem Geld machen. Auch hier gilt: nur wer sich umfassend informiert, kann den richtigen Fonds aussuchen.

Dann gibt es die fondsgebundene Riester-Rentenversicherung

Hier gibt es relativ hohe Renditechancen. Allerdings ist auch das Risiko entsprechend höher. Wer Pech hat, dem bleiben am Ende der Sparzeit nur die garantierten Kapitalgrößen übrig. Allerdings ist durch diese Garantie auch das Risiko begrenzt. Denn vom eingezahlten Sparguthaben kann man nichts verlieren.

In aller Munde: der Wohn-Riester

Seit diesem Jahr kommt die Förderung durch Riester mehr Hauseigentümern zu Gute als bisher. Denn das angesparte Guthaben kann künftig dafür verwendet werden, Schulden, die auf der Immobilie lasten, zu tilgen. Bei der Anschlussfinanzierung kann man auf ein Riester-Darlehen umsteigen und somit Zulagen und Steuervorteile mitnehmen. Auch darf das Riester-Vermögen genutzt werden, um einen altersgerechten Umbau des Eigenheimes zu finanzieren.

Altbekannt: Riester-Bausparen

Sogenannte Riester-Bausparverträge gelten als erste Wahl, wenn es darum geht, für das Eigenheim zu sparen. Bringen sie doch gegenüber ungeförderten Bausparverträgen mehrere Tausend Euro an Zulagen und Vorteilen bei der Steuer. Zudem stehen, wie bei anderen Bausparverträgen auch, die Konditionen des künftigen Darlehens fest. Die Kreditzinsen liegen derzeit zwischen 1,5 und 3,5 %. Wer in den kommenden Jahren ein Haus bauen oder kaufen will, ist damit also gut beraten. Als Sparvertrag sind die Riester-Bausparverträge eher nicht zu empfehlen, aber für diejenigen, die bauen oder kaufen wollen, sind sie gut geeignet.

Der Klassiker- die Riester-Rentenversicherungen

Experten stellten fest, dass die angebotenen Versicherungsverträge immer schlechtere Konditionen aufweisen. Die garantieren Renten nahmen in den letzten Jahren immer mehr ab. Gut gestellt ist man immer dann, wenn die eigenen Beiträge so hoch gewählt werden, dass man die staatlichen Zulagen voll kassieren kann. Das sind 4 % des Vorjahresbruttos. Wer zwischen 40 und 50 Jahren alt ist und die Raten auf alle Fälle in der gesamten Laufzeit zahlen kann, ist mit einem solchen Vertrag gut beraten.

Auch möglich: ein Riester-Banksparplan

Sie gelten als attraktiv und gute Entscheidung für Alterssparer. Die Angebote sind jedoch sehr unterschiedlich: zwischen den besten und schlechtesten Angeboten konnten die Experten bei Überprüfung Unterschiede von mehr als 1,5 % ausmachen. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren entspricht diese Zinsdifferenz einem Unterschied zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Wie empfehlenswert sind Riester-Fondssparpläne?

Sieht man alle Riester-Möglichkeiten im Vergleich, so gibt es hier die besten Renditechancen. Diese Art der Altersvorsorge ist rentabel – allerdings besteht auch ein Risiko.

Diese Ersparnisse und Zulagen bekommen Riester-Sparer

Bis zu 154 Euro Zulage im Jahr kann man von staatlicher Seite bekommen. Hat man ein Kind, für welches der Anspruch auf Kindergeld besteht, kommen noch einmal 185 Euro dazu. Ist das Kind nach dem 1. 1. 2008 geboren, erhöht sich die Zulage für das Kind auf 300 Euro. Die Zulage, die man erhält, gibt man bei der Steuererklärung an. Sie wird von der Steuerersparnis abgezogen. Bei einem Riester-Vertrag bekommt man die Garantie, dass das eingezahlte Geld sowie die staatlichen Zulagen am Ende des Vertrages ausgezahlt werden.

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