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PKV

Warnung: Spam-Mails locken mit günstigen Vollversicherungen

20. Juni 2011

 

 

 

Die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen warnte nun vor Spam-Mails, welche mit besonders günstigen privaten Vollversicherungen locken. Bei diesen Emails handelt es sich um sogenannte Phishing-Mails, welche lediglich den Datenklau des Betroffenen bezwecken.

 

Verbraucherschutz warnt vor Spam-Mails

Klaus Meyer wollte sich selbstständig machen. Da kam es ihm sehr gelegen, als er eine E-Mail vom vermeintlichen „Verbraucherschutz“ bekam, in der ihm eine private Vollversicherung für nur 59 Euro im Monat angeboten wurde. Aktuell gehen tausende dieser Mails bei vielen Internetnutzern ein. Mit dem Begriff „Verbraucherzentrale“ soll Vertrauen erweckt werden. Dr. Gabriele Gärtner, Justiziarin der NRW-Verbraucherzentrale sagte: „Viele Menschen wandten sich tatsächlich an uns, da sie glaubten, es handele sich um eine echte Aktion des Verbraucherschutzes.“

 

Versicherungsvergleich für Daten-Phishing genutzt

Im Titel der E-Mails ist von einer neuen „Volks-Versicherung“ die Rede. Dort heißt es beispielsweise „Privatpatient ab 59 Euro im Monat – die neue Volksversicherung.“ In der Mail wird auf einen externen Versicherungsvergleich hingewiesen, auf welchem man eine Maske zur Eingabe seiner persönlichen Daten vorfindet. Statt des versprochenen Tarifvergleichs erhält der User aber schlichtweg gar nichts. Die Daten werden höchstwahrscheinlich an Dritte übermittelt, einfach um Daten zu sammeln. Derartige Emails sollten am besten direkt gelöscht werden, keinesfalls sollten Anhänge heruntergeladen oder Links geöffnet werden.

 

Völlig utopisch: Vollversicherung für 59 Euro

Herr Meyer meldete sich direkt nach Erhalt der Email bei der Verbraucherzentrale NRW. Dort erfuhr er, dass eine Vollversicherung für einen Freiberufler bei rund 230 – 330 Euro im Monat liegen würde, 59 Euro im Monat seien also völlig utopisch.

 

 

Sicherer Versicherungsvergleich

Um den optimalen Tarif für sich selbst zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Gang zu einer örtlichen Verbraucherzentrale ist oft eine gute Möglichkeit. Fort wird man gut und unabhängig gegen eine kleine Gebühr beraten. Für einen Vorabcheck empfiehlt sich auch die Nutzung des Krankenkassenrechners, um die optimale Krankenkasse zu bestimmen.

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