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PKV

Warnung: Spam-Mails der Deutschen Krankenkasse im Umlauf

24. August 2011

Die Verbraucherzentrale Sachsens warnt im Moment eindringlich vor angeblichen Mails mit Absender des privaten Krankenversicherers „Deutsche Krankenkasse“. In den Emails werde der Empfänger persönlich angesprochen und auf einen veralteten Versicherungsschutz hingewiesen. Gleichzeitig weist die E-Mail auf einen aktuelleren Tarif hin, welcher  sich hinter ein Link verstecken soll.

 

Verbraucherzentrale warnt vor angeblichen Mails der „Deutschen Krankenkasse“

Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen warnt eindringlich davor, Inhalte wie Links oder Bilder aus der Email zu löschen. Zu groß ist die Gefahr, seinen Computer mit Schädlingssoftware zu infizieren, so Henschler. Die Emails sollen aber nicht nur ganz gezielt bei Versicherten der Deutschen Krankenkasse sondern auch bei anderen Versicherten im Postfach landen. Betroffene sollten die Mail am besten löschen.

 

Datenspionage als Grund für Spam-Mails

Was genau der Absender mit den Emails bezwecken möchte, ist bisher noch unklar. Experten konnten bisher keine Schadsoftware in den Emails ausmachen, was aber nicht heißt, dass dies für alle Emails gilt. Dass die Deutsche Krankenkasse nicht mit derartigen Emails um ihre Kunden und Versicherten wirbt, ist dabei klar. Häufig werden so auch die Daten des Benutzers ausspioniert, indem der Benutzer auf einen Link klickt und zu einer präparierten Webseite weitergeleitet wird, welche beispielsweise Benutzernamen, Passwörter oder die Angabe persönlicher Daten verlangt.

 

 

Ähnliche Fälle in der Vergangenheit

Auch in der Vergangenheit gab es immer mal wieder ähnliche Fälle. Zuletzt warnte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen die Verbraucher vor Emails, die mit angeblich supergünstigen Vollversicherungen warben. Als Absender dieser Email war dort sogar der „Verbraucherschutz“ eingetragen, was bei dem Email-Empfänger offensichtlich Vertrauen erwecken sollte. In der Email wurde für die neue Volksversicherung geworben, eine private Krankenvollversicherung sollte schon ab 59 Euro im Monat abgeschlossen werden können. Die Emails forderten den Benutzer im weiteren Verlauf auf, einen Versicherungsvergleich durchzuführen und seine persönlichen Daten auf einer präparierten Webseite einzugeben. Gab der Nutzer seine Daten wie Name, Adresse und Email ein, so wurde diese an Dritte übermittelt und werden höchstwahrscheinlich für den Versand von Werbe- und Spammails genutzt.

 

Sicherer Krankenversicherungsvergleich

Diese Emails locken häufig mit utopischen Angeboten. Verdächtige Emails im Postfach sollten also umgehend gelöscht werden. Ein sicherer Versicherungsvergleich kann problemlos mit dem Tarif Vergleich durchgeführt werden. Für die optimale private Krankenversicherung empfiehlt sich auch ein Blick auf die PKV Testsieger 2011, welche von verschiedenen Unternehmen und Ratingagenturen wie der Assekurata oder der Stiftung Warentest gekürt werden.

 

 

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