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PKV

Universa Krankenversicherung: Wachstum überdurchschnittlich

6. August 2012

Die Private Krankenversicherung (PKV) insgesamt verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Rückgang der Beitragseinnahmen. Insgesamt betrug der Rückgang 0,4 Prozent. Dem Trend trotzen konnte die uniVersa Krankenversicherung a. G., die im letzten Jahr ein deutliches Wachstum zu verzeichnen hatte. Die Beitragseinnahmen der uniVersa betrugen insgesamt 505,5 Millio0enn Euro. Der Zuwachs betrug in Prozentzahlen ausgedrückt 2,8 Prozent. Die Zahl der bei der uniVersa vollkrankenversicherten Kunden stieg ebenfalls an. Insgesamt sind nunmehr 143288 Personen bei der uniVersa vollkrankenversichert.

Auch bei den Zusatzversicherungen konnte die uniVersa zulegen

Im Segment der Zusatzversicherungen wurde ebenfalls ein Zuwachs verzeichnet. Insbesondere die Zunahme der privaten Pflege- und Zahnzusatzversicherungen sorgte für die positiven Zahlen. Als besonders erfolgreiches Produkt erwies sich der sogenannte Beitragsentlastungstarif der uniVersa. Dieser wurde allein der zweiten Hälfte des letzten Jahres insgesamt 5500 Mal abgeschlossen. Mittels des Tarifs zahlen die Kunden einen bestimmten Zuschlag zur laufenden Beitragszahlung. Der Vorteil des Tarifs liegt darin, dass die Beiträge im Alter jedoch deutlich unter den sonst üblichen Sätzen liegen. Dieser Tarif erfährt seitens der Politik durch steuerliche Förderung eine weitere Attraktivität.

uniVersa: Höchster jemals erzielter Gewinn

Die Zahl der Versicherungsleistungen der uniVersa stieg auf 259,4 Millionen Euro an. Dies entspricht einer Zunahme von 2,1 Prozent. Die Abschlussquote betrug 9,0 Prozent. Die Verwaltungskostenquote der uniVersa lag bei 0,3 Prozent. Insgesamt betrug der Gewinn nach Steuern 63,4 Millionen Euro. Diese Zahlen belegen denn auch den höchsten jemals bei der uniVersa erzielten Gewinn der Unternehmensgeschichte. Im Jahre 2010 betrug der Gewinn noch 59,9 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Gerhard Glatz, sieht insbesondere das Prinzip einer kapitalgedeckten Krankenversicherung auch in „Zeiten der Banken- und Eurokrise als stabil an“.

Gerhard Glatz (uniVersa): Engagement der Bürger staatlich fördern

Gleichzeitig fordert Glatz jedoch auch eine weitergehende Privatvorsorge, insbesondere in den Bereichen Krankheitsprävention und Pflegebedürftigkeitsprävention. Hier forderte der Vorstandvorsitzende der uniVersa die Politik auf, diese Bemühungen seitens der Bürger staatlich zu fördern. Auch in anderen Geschäftsbereichen als der PKV konnte die uniVersa punkten. So stiegen die Beitragseinnahmen der Lebensversicherungssparte um 3,3 Prozent, auf nunmehr 100,9 Millionen Euro an. Insgesamt ging der Bereich der Lebensversicherungen bei allen Anbietern um 3,9 Prozent zurück.

Insofern steht die uniVersa auch hier besser da als viele anderen Anbieter. Im Bereich der Neuabschlüsse stellen insbesondere die private Rentenversicherung sowie die staatlich geförderte Riester-Rente und die sogenannte Rürup-Rente eine bedeutende Säule des Erfolges dar. Für Versicherungsleistungen im Bereich der Lebensversicherungen wendete die uniVersa 124,8 Millionen Euro auf. Dies ist ein Zuwachs von 13 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die uniVersa Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit ist die älteste private Krankenversicherung Deutschlands und wurde bereits im Jahr 1843 gegründet.

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