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Gesundheit

Umfrage zur Meinung bezüglich des Pflege-Bahrs

27. August 2012

Mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer gehen davon aus, im Alter einmal pflegebedürftig zu werden. Für diesen Fall ausreichend abgesichert fühlen sich hingegen nur ein Drittel aller Arbeitnehmer. Dies ergab eine aktuelle Umfrage unter 1.000 Arbeitnehmern, welche vom IW Consult durchgeführt wurde.

 

Private Pflegezusatzversicherung zur Absicherung im Alter

 

In Deutschland steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig an. Aufgrund der immer besser werdenden medizinischen Versorgung werden die Menschen immer älter. Jedoch kommen mit zunehmendem Alter immer schwerwiegendere Erkrankungen und Gebrechen auf die Betroffenen zu, wodurch sie zum Pflegefall werden. Für die Absicherung eines solchen Falls hat die Bundesregierung den sogenannten Pflege-Bahr verabschiedet. Arbeitnehmer, welche sich entscheiden eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen, werden mittels des Pflege-Bahrs vom Staat unterstützt. Zahlt der Versicherungsnehmer mindestens zehn Euro monatlich in die private Pflegezusatzversicherung ein, wird dieser Betrag um fünf Euro aufgestockt, wodurch eine spätere Versorgungslücke geschlossen werden soll. Vorab sollte jedoch ein Krankenversicherungs-Preisvergleich durchgeführt werden, um das passende Angebot für einen selbst zu finden.

Pflege-Bahr vor allem für junge Arbeitnehmer von Bedeutung

 

Ganze 48 Prozent der befragten Arbeitnehmer sehen eine monatliche Förderung durch Pflege-Riester bzw. -Bahr nicht als ausschlaggebendes Kriterium zum Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung an. Laut den Umfrageergebnissen hat die staatliche Förderung einen höheren Einfluss, je jünger die Befragten sind. So sehen 60,4 Prozent der 16- bis 24-Jährigen das Förderangebot des Staates als relevant für ihre Entscheidung an. Mit zunehmendem Alter verliert das Vorsorge-Modell jedoch seinen Reiz für die Befragten. Die Auswahl der Befragten für die Umfrage des IW Consults entsprach der Verteilung von soziodemographischen Merkmalen in Deutschland, wodurch sie als repräsentativ angesehen werden kann. Hierzu stellt das Vergleichsportal Preisvergleich.de unter www.preisvergleich.de/versicherungen weitere Informationen zur Verfügung.

 

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