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Gesundheit

TK Gesundheitsreport 2011: Immer mehr Ausfälle durch Zahnerkrankungen

21. Juli 2011

Laut dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) fehlen die Arbeitnehmer in ostdeutschen Bundesländern immer häufiger wegen Zahnerkrankungen. Im Vergleich zur westdeutschen Bevölkerung fehlen Ostdeutsche im Schnitt häufiger wegen Zahnerkrankungen und beziehen auch mehr Medikamente.

 

Immer mehr Ausfälle durch Zahnerkrankungen

Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind besonders häufig von Zahnerkrankungen betroffen. Dort führen Zahnerkrankungen mittlerweile zu mehr Ausfällen als Rückenschmerzen. Die meisten Ausfälle gab es in Sachsen-Anhalt. Hier blieben von 1000 Versicherten 67 wenigstens einmal im Jahr aufgrund von Zahnerkrankungen Zuhause. Am wenigsten Fehltage aufgrund von Zahnerkrankungen konnte die TK im Saarland verzeichnen.

 

Ostdeutsche bekommen mehr Medikamente verordnet

Auch bei den Medikamenten scheint es gravierende Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland zu geben. In Sachsen-Anhalt wurden 2011 mit 209 Tagesdosen die meisten Arzneimittelverordnungen verordnet. In Baden-Württemberg und Bayern waren es nur 168 Tagesdosen.  Bei den Fehltagen wegen Krankheit gibt es ebenfalls einige Unterschiede zwischen Ost und West. Im Schnitt fehlen ostdeutsche Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern rund 15,5 Fehltage pro Jahr. Am wenigstens Fehltage (10 Tage) konnte die TK in Baden-Württemberg verzeichnen.

 

 

Zahl psychischer Erkrankungen steigt

Neben regionalen Unterschieden stellte die Techniker Krankenkasse in ihrem Gesundheitsreport aber auch gravierende Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht fest. So gehen Frauen wesentlich öfter zum Arzt und werden auch wesentlich häufiger krankgeschrieben. Die häufigste Ursache für das Fehlen am Arbeitsplatz ist aber auch weiterhin die Erkältung, gefolgt von Rückenbeschwerden. Zudem ist die Zahl der arbeitsbedingten, psychischen Erkrankungen  um rund 14 Prozent gestiegen. Hauptsächlich waren hier Frauen von psychischen Problemen betroffen.

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