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Krankenzusatzversicherung

Teure Zahnarztbehandlung – die Zahnzusatzversicherung sinnvoll

25. Februar 2014

Der Zahnarztbesuch kann teuer werden

Der Zahnarztbesuch kann teuer werden

Anfang 2012 gab es eine neue Gebührenordnung für Zahnärzte. Seither haben gesetzlich Versicherte mit noch höheren Kosten zu kämpfen. Doch wer eine Zusatzversicherung für die Zahnarztbehandlung hat, kann bei teuren Behandlungen dem Zahnarzt ein strahlendes Lächeln zeigen.

Mehrere Möglichkeiten der Behandlung – doch welche Kosten zahlt die Krankenkasse?

„Die Billigste“, könnte die einfache Antwort sein. Tatsächlich heißt es, dass die gesetzlichen Kassen nur noch die wirtschaftlich kostengünstigste Behandlung zahlen. Der häufigste Fall: eine Füllung für ein Loch im Zahn. Hier wird nur noch die Amalgamfüllung gezahlt, obwohl diese von vielen Patienten aus bekannten Verträglichkeitsgründen abgelehnt werden.

Teuere Besserbehandlung

Es gibt Alternativen: Inlays aus Keramik und Kunststoff beispielsweise. Doch die Differenz zu dem, was die Kasse zahlt, muss der Patient auf den Tisch der Praxis legen – oft ein dreistelliger Betrag. Sogar 100 % der Rechnung muss man dann zahlen, wenn ein Implantat als Zahnersatz benötigt wird. Hier summieren sich Behandlungs-und Laborkosten zu vierstelligen Beträgen.

Private Rücklagen oder Zahnzusatzversicherung?

Die meisten wollen ihren Spargroschen nicht angreifen, um sie für den Zahnarzt zu opfern. Oder der zurückgelegte Betrag reicht gar nicht erst für die gewünschte Behandlung. Vor allem bei all jenen, die in jungen Jahren noch nicht die Möglichkeit einer solchen Zusatzversicherung hatten, schlägt die Rechnung erheblich zu Buche. Daher sollte man sich so früh als möglich mit einer Zusatzversicherung beschäftigen.

Kredite für Zahnbehandlungen

Das Magazin „Wirtschaftswoche“ hat ermittelt, dass viele Patienten in ihrer Not einen Kredit aufnehmen müssen, um die Zahnarztrechnung zu begleichen. Im Jahr 13, so stellte man fest, lag der Zahnarztbesuch auf Rang 10 der Gründe für eine Kreditaufnahme. Wer dies umgehen möchte, aber auch nicht nur die Grundbehandlung wünscht, ist mit einer Zusatzpolice gut beraten.

Die Zusatzversicherung zahlt nicht alles

Wer eine solche zusätzliche Versicherung hat, muss immer noch einen gewissen Anteil selbst zahlen. Doch dieser ist unvergleichlich geringer. Während – wie die Stiftung Warentest ermittelt hat – die gesetzlichen Krankenkassen nur rund 13 % der Leistung zahlen, erreicht man mit einer guten Zusatzversicherung rund 75 % Kostenübernahme – ein erheblicher Unterschied.

Vor Versicherungsabschluss vergleichen

Die zahleichen Tarife der verschiedenen Gesellschaften sollte man genau unter die Lupe nehmen, ehe man sich entscheidet. Denn die Unterschiede in Beitrag und Leistung sind groß. Sehr wichtig: Wartezeiten beachten. Oft wird eine Frist von mehreren Monaten eingeräumt, in der noch nicht auf den vollen Versicherungsschutz zurückgegriffen werden kann. Auch bereits begonnene oder bekannte Behandlungen werden nicht übernommen.

Wie läuft der Schadenfall ab?

Bei wem eine entsprechende Diagnose samt Behandlungsplan gestellt wird, bekommt beim Zahnarzt Formulare ausgehändigt, mit denen er sowohl bei der gesetzlichen Krankenversicherung als auch bei der privaten Zusatzversicherung vorsprechen kann. Bei der Krankenkasse wird in der Regel sofort entschieden, in welcher Höhe die Zuzahlung erfolgt. Bei Zahnersatz hängt dies auch vom Bonusheft ab. Die Zusatzversicherung meldet sich ebenfalls mit einer Bestätigung zurück. Dort muss man normalerweise die selbst bezahlte Rechnung einreichen, während die Abrechnung mit der GKV vom Zahnarzt ausgeht.

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