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Gesundheit

Techniker Krankenkasse: Versicherte mit ärztlicher Behandlung im Ausland

24. Mai 2011

Eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG) im Jahr 2010 ergab, dass von 16.000 befragten Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) bereits mehr als 13.000 schon wenigsten einmal im Ausland behandelt wurden. Die TK gehört zu den GKV´s und hat ca. 7,6 Millionen Versicherte. Damit liegt ein Großteil der Befragten im Trend, aber warum ist das so? Weswegen lassen sich viele Patienten außerhalb Deutschlands versorgen?

 

Ärztliche Behandlung im Ausland nimmt zu

Das Spektrum, weswegen die befragten Versicherten ins Ausland reisten, ist groß. Es reicht von einfachen Ersatzbehandlungen beim Zahnarzt, bis hin zu kompletten Arztbehandlungen. Die meisten Befragten, in Zahlen ca. 50%, gaben einen wesentlich günstigeren Zuzahlungsbetrag an. 49% verbanden die Behandlung gleich mit einem Urlaub.

 

Behandlung im Ausland schneidet besser ab als erwartet

In die Befragung durch WING flossen auch Kriterien über die Zufriedenheit der Behandlung mit hinein. Erstaunlich dabei ist, dass die meisten der Behandelten sehr zufrieden mit den Leistungen im Ausland waren. Besonders in den Bereichen Wartezeit (vor und bei einem Termin), Mitarbeiterqualifikation, Sauberkeit, Ausstattung der Praxis und dem Endergebnis der Behandlung konnten die ausländischen Mediziner die TK-Versicherten überzeugen.

 

90% aller Behandelten konnten sich sogar in Deutsch mit dem Arzt unterhalten, was ihnen die Behandlung und die Gesamtorganisation ihrer medizinischen „Exkursion“ besonders angenehm machte.

 

TK: Auslandsbehandlung kein Massenphänomen

Während über 90% aller Befragten, welche sich bereits im Ausland behandeln ließen, dies auch wieder machen würden, sind es bei den Versicherten ohne medizinische Auslandserfahrung gerade einmal 30%, die den Gang für eine Behandlung ins Ausland antreten würden.

 

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