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Gesundheit

Tabakkonsum: Jugendliche rauchen weniger als noch vor 10 Jahren

13. Februar 2012

Einer Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zufolge, ist die Zahl der rauchenden Jugendlichen in den letzten 10 Jahren deutlich zurückgegangen. Als Grund dafür sieht das BZgA unter anderem die verstärkten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen an.  Auch die schärferen Gesetze bzgl. der Abgabe von Tabakwaren an unter 18 Jährige dürfte ihren Teil zu der positiven Entwicklung beigetragen haben.

 

 

Trendwende bei Tabak, Alkohol und Drogenkonsum

Neben der Entwicklung des Tabakkonsums bei Jugendlichen erfasst die BZgA auch die Entwicklung des Konsums von Cannabis und Alkohol bei Jugendlichen. Für eine aktuelle Studie wurden die Angaben von insgesamt 5.001 Umfragenteilnehmern ausgewertet. Dabei konnte die BZgA in allen Bereichen einen deutlichen Rückgang innerhalb der letzten 10 Jahre feststellen. Der größte Rückgang zeichnete sich jedoch im Bereich des Tabakkonsums ab. Hier sank die Zahl der tabakkonsumierenden Jugendlichen von 27,5 Prozent im Jahre 2001 auf 12,9 Prozent  im Jahre 2010.

 

Rückläufige Zahl an jugendlichen Rauchern

Bereits seit 30 Jahren beobachtet die BZgA dabei auch die Entwicklung des Konsums von Drogen und Alkohol bei Jugendlichen von 12-17 Jahren. Auch hier konnte die Bundeszentralefür den Zeitraum der letzten 10 Jahren einen Rückgang feststellen.  Als Grund dafür sieht die Direktorin des BZgA die anhaltenden Präventionsmaßnahmen die an vielen Orten wie beispielsweise Schulen, öffentlichen Einrichtungen im und Internet durchgeführt werden.

 

 

Zahl auch bei erwachsenen Rauchern rückläufig

Diese Entwicklung lasse sich in allen Bereichen des Konsums, sowohl bei Tabak als auch bei Alkohol und Drogen feststellen. Die Senkung der Raucherquote von 28 Prozent im Bereich der 12-17-Jährigen sei dabei sehr erfreulich und zeige auch, dass der Trend immer mehr zu einer gesünderen Lebensweise gehe. Auch bei älteren Menschen von 18-25 Jahren ging die Zahl der Raucher von 44,5 auf 36,8 Prozent zurück.

 

Erfolg der Aufklärunsgmaßnahmen für Rückgang verantwortlich

Der größte Teil des Rückgangs dürfte dabei von den umfangreichen Aufklärungsmaßnahmen herrühren, die durch die Regierung seit einigen Jahren durchgeführt werden. Auch die verschärfte Gesetzgebung macht es Rauchern immer schwerer, an öffentlichen Plätzen zum Glimmstängel zu greifen. Zudem dürfte auch die Erhöhung der Tabaksteuer dafür gesorgt haben, dass sich viele Menschen das Rauchen schlichtweg nicht mehr leisten können.

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