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PKV Kosten

So sparen Sie private Krankenversicherung Beiträge

31. Oktober 2013

Private Krankenversicherung Beitrag senken statt steigern

Seigende PKV Beiträge müssen nicht sein

Steigende Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind für Versicherte ein echtes Ärgernis. Gerade jetzt zum Jahresende werden wieder einige von ihnen Post von ihrer PKV bekommen und erfahren, dass sie mehr Geld für ihren Gesundheitskostenschutz aufwenden müssen. Wer dies nicht hinnehmen möchte, muss sich Gedanken darüber machen, wie er in Zukunft seine private Krankenversicherung Beiträge senken kann.

Das Wichtigste zuerst: Einen kühlen Kopf bewahren!

Wer ein Schreiben seiner PKV erhält, das ihm eine Beitragserhöhung ankündigt, tut gut daran, einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn nur wer sich informiert und mit der nötigen Ruhe an die Sache herangeht, kann seine PKV Beiträge nachhaltig senken. Hierzu haben Versicherte tatsächlich einige Möglichkeiten, die Experten unsereres Verbraucherportals haben die wichtigsten davon für unsere Leser zusammengestellt.

PKV Beitragssenkung: 1. Variante – Eigenanteil erhöhen

Wer einen niedrigeren Beitrag zur privaten Krankenversicherung durchsetzen möchte, kann beispielsweise seinen Eigenanteil, im Versicherungsjargon auch „selbstbehalt“ genannt, erhöhen. Der Eigenanteil ist die Summe der Gesundheitskosten, für welche der Versicherte pro Jahr aus seiner eigenen Tasche aufkommt. Erst wenn diese Kosten die Summe des Eigenanteils überschreiten, kommt seine private Krankenversicherung für die Behandlungs- und Medikamentenkosten auf, die dem Versicherten im Verlauf des restlichen Jahres entstehen. Wird der Eigenanteil durch den Versicherten erhöht, sinken prozentual auch seine PKV Beiträge.

Die Erhöhung des Eigenanteils ist, zumindest kurzfristig, eine gute Möglichkeit, die eigenen PKV Beiträge zu senken. Allerdings handelt es sich hierbei um keine langfristige Lösung. Denn irgendwann wird bei der Selbstbehaltssteigerung eine „Schallmauer“ der finanziellen Möglichkeiten des Versicherungsnehmers erreicht und wenn sein Versicherungsanbieter danach wiederum die Beiträge erhöhen möchte, hat der Versicherte nicht nur einen höheren Selbstbehalt, sondern trotz allem auch noch höhere PKV Beiträge.

PKV Beitragssenkung: 2. Variante – Leistungsverzicht

Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Beitrag zur privaten KV abzusenken, liegt im Verzicht auf Leistungen aus dem abgeschlossenen Tarif. Denn fast jeder PKV Tarif umfasst auch Leistungen, sprich die Übernahme von Behandlungskosten, welche der Versicherte nicht an Anspruch nimmt. Was läge also näher, als die Leistungen aus dem eigenen Tarif streichen und so den Beitrag zur Versicherung senken zu lassen.

Auch der Verzicht auf Leistungen kann sich sehr günstig auf den PKV beitrag auswirken, allerdings gibt es auch hier zwei Haken: Denn wenn der Versicherte auf Leistungen verzichtet, die er momentan nicht benötigt, kann es durchaus sein, dass er sie irgendwann in Zukunft benötigt und dann deutlich zuzahlen muss. Darüber hinaus ist die Anzahl der „verzichtbaren“ endlich, das heisst, ebenso wie bei der Eigenanteilserhöhung ist einmal ein Punkt erreicht, an dem es für den Versicherten „nicht mehr weitergeht“, so dass er früher oder später doch einer Beitragserhöhung zustimmen muss.

PKV Beitragssenkung: 3 Variante: PKV Tarif wechseln

Die dritte Möglichkeit, um den eigenen PKV Beitrag merklich zu senken, ist gleichzeitig die Beste: Der Versicherte wechselt im Falle einer für ihn untragbaren Beitragserhöhung in einen anderen PKV Tarif. In einem solchen Fall ist es äußerst ratsam, in einen günstigeren Tarif des eigenen PKV Anbieters zu wechseln. Dies hat nämlich den Vorteil, dass der Beitrag sinkt, der Versicherte sich keiner erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen muss und er darüber hinaus seine Altersrückstellungen behalten kann. Ein Wechsel zu einem anderen PKV Anbieter ist nur empfehlenswert, wenn der Betroffene erst seit wenigen Jahren bei seinem momentanen PKV Anbieter versichert ist.

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