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Gesundheit

Robert-Koch-Institut: Experten rechnen mit Grippe-Welle

12. Januar 2012

Droht Deutschland eine Grippewelle? Damit zumindest rechnen Experten des Robert-Koch-Instituts und raten zu einer schnellen Impfung. Besonders bei gefährdeten und anfälligen Personen sei eine schnelle Impfung ratsam. Jedoch sollten das Risiko einer Grippe-Erkrankung sowie das Risiko eines Eingriffs in die körperliche Gesundheit sorgfältig abgewogen werden, rät der Verein „Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung“.

 

Experten raten zur schnellen Impfung

Die Experten des Robert-Koch-Instituts rechnen in den nächsten Wochen mit dem Ausbruch einer Grippewelle. Sie raten daher besonders anfälligen Personengruppen zu einer schnellstmöglichen Impfung. Grippe-Expertin Silka Buda vom Robert-Koch-Institut sagte dazu: „Es sei noch nie vorgekommen, dass die jährliche Grippewelle ausgeblieben sei. Der Start der Grippesaison sei normalerweise im Januar oder Februar. Da es bisher noch nicht dazu gekommen sei, ist es für eine Impfung noch nicht zu spät“. Der ideale Impfzeitpunkt liege jedoch zwischen Oktober und November, da die Impfung einer Vorlaufzeit von 2 Wochen benötige um das Immunsystem aufzubauen und zu immunisieren.

 

Ärzte-Verein warnt vor gesundheitlichen Folgen

Seitdem 2009 die Schweinegrippe für eine große Pandemie gesorgt hatte, wird dem Grippeimpfstoff seither vorbeugend auch ein Impfstoff gegen das Schweinegrippe-Virus beigemischt. Zwar gab der Verein „Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung“ an, eine Vorsorgeimpfung nicht grundsätzlich abzulehnen, jedoch sollten Patienten zunächst das Risiko einer Grippe-Infektion und dem Eingriff in den Körper durch die Impfung abwägen. Neben der gewünschten Wirkung, also der Immunisierung, kann eine Impfung auch ungewollte Nebeneffekte hervorrufen, die im schlimmsten Fall zu einer dauerhaften Beeinträchtigung der Gesundheit führen können.

 

 

Impf-Risiken sollten nicht unterschätzt werden

Gerade bei kleinen Kindern und Babys kann eine Impfung zu einem immunologischen Schock führen. Dieser Schock kann dabei zu einer Schädigung des Immunsystems, einer Entwicklungsstörung oder einer Autoimmunerkrankung führen. Viele Experten nehmen außerdem an, dass durch häufige Impfungen auch Krankheiten, welche das Immunsystem beeinträchtigen, auch weiter zunehmen. Gerade bei kleinen Kindern sollten Eltern daher zweimal über eine Impfung aufgrund des hohen Risikos einer Folgeschädigung nachdenken.

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