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Altersvorsorge

Private Rente soll weiter gefördert werden

21. Februar 2014

Mit genügend Einkommen das Alter genießen

Mit genügend Einkommen das Alter genießen

In der Legislaturperiode der aktuellen großen Koalition soll es um die zweite und dritte Säule der Altersvorsorge gehen. Das stellte die Arbeits-und Sozialministerin Nahles auf dem Kongress „Zukunftsmarkt Alterssicherung“ in Aussicht. Allerdings wird erst das Ergebnis einer Studie abgewartet, das zum Jahresende vorgestellt werden wird.

Entscheidungen der Vorgänger werden akzeptiert

Die Vorgänger der amtierenden Ministerin hatten einiges zum Thema auf den Weg gebracht: beispielsweise die Rente mit 67. Daran soll nicht gerüttelt werden. Sie betont, dass die abschlagsfreie Rente ab 63 für all jene, die bereits 45 Versicherungsjahre geleistet haben, kein Frühverrentungsmodell werden wird.

Denn die frühe Verrentung soll von Seiten der Politik unattraktiv gestaltet werden, wobei die Arbeitgeber der heutigen Zeit ohnehin die Weiterbeschäftigung älterer Arbeitnehmer positiv sehen.

Dennoch wichtige Änderungen auf den Weg bringen

Trotzdem sollen bestehende Schwachstellen aufgespürt und abgeändert werden. So beispielsweise bei der Riester-Rente, bei der eine schlechte Vergleichbarkeit unter den Produkten bemängelt wird. Auch, dass die Riester-Rente verbraucherfreundlicher werden soll, steht immer wieder zur Debatte. Die Bürokratie in diesem Zusammenhang ist einfach zu hoch. Doch alle bisherigen Vorschläge hätten dieses Problem nicht beseitigt, so die Ministerin.

Trotz Niedrigzinsphase weiter für das Alter sparen

Viele Bürger verlieren derzeit die Motivation am Sparen, weil die Zinsen in allen Anlageformen so gering sind. Dennoch, so betont Nahles, soll man die Altersvorsorge deshalb nicht vernachlässigen. In der Schwebe sind noch die Diskussionen über ein Opting-out-Modell der betrieblichen Altersvorsorge. Hier geht es darum, dass alle Mitarbeiter erfasst werden, sofern sie nicht ausdrücklich widersprechen.

Studie zur betrieblichen Altersvorsorge

Die erwartete Studie beschäftigt sich vor allem mit der Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge in kleinen und mittleren Betrieben. Entsprechende Ergebnisse und daraus resultierende Möglichkeiten werden zum Jahresende erwartet. Die Ministerin sieht in dieser Art der Altersvorsorge eine Variante, Arbeitnehmer in der Firma zu halten, was vor allem bei gut ausgebildeten Fachkräften gewünscht ist.

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