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PKV steuerlich absetzbar

Private Krankenversicherung Steuererklärung 2014

2. September 2014

PKV Steuererklärung 2014- die Beitragsrendite sinkt.

Private Krankenversicherung 2014 von Steuer absetzen

Sowohl die Private Krankenversicherung ( PKV ) als auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse ( GKV ) sind 2014 steuerlich absetzbar und können in der Steuererklärung für 2014 steuerlich geltend gemacht werden. Dabei sind bei der persönlichen Einkommenssteuererklärung maximal steuermindernde Beträge zu beachten. Insbesondere die Private Krankenversicherung kann nicht in beliebiger Höhe steuerlich geltend gemacht werden.

Mit der Einführung des Bürgerentlastungsgesetzes hat der Gesetzgeber beschlossen, die Beiträge zur Krankenversicherung zur Reduzierung der Steuerbelastung anzusetzen. Arbeitnehmer und Selbständige können ihre Beiträge zur Krankenversicherung folglich bei der Steuererklärung angeben, sie werden von dem zu versteuernden Einkommen in Abzug gebracht und mindern die Steuerzahlung.

Krankenversicherungsbeitrag 2014 steuerlich absetzbar

Diese Regelung gilt für die gesetzliche und für die private Krankenversicherung. Allerdings ist die Höhe der Beiträge begrenzt, nicht alle gezahlten Krankenversicherungsbeiträge können steuerlich geltend gemacht werden. Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze hat in der Regel keine direkte Auswirkung auf die maximal abzugsfähigen Beiträge in der Steuererklärung.

Beiträge zur Krankenversicherung werden in der Steuererklärung für das Jahr 2014 in der Kategorie Vorsorgeaufwendungen angegeben. Dort setzt der Steuerpflichtige alle Beiträge zur Versicherungen an, die er steuermindernd geltend machen will. Der Versicherte muss aber wissen, dass der maximal abzugsfähige Beitrag gesetzlich festgelegt ist. Im Jahr 2014 können Arbeitnehmer lediglich 1.900 Euro für ihre Krankenversicherung absetzen. Selbständige profitieren von einem abzugsfähigen Beitrag in Höhe von maximal 2.800 Euro. Unabhängig von der maximalen Höhe der abzugsfähigen Versicherungsbeiträge senken diese in jedem Fall das zu versteuernde Einkommen, welches sich unmittelbar auf die Höhe der Steuerzahlung auswirkt.

Besonderheiten der steuerlichen Absetzbarkeit der PKV

Von besonderer Bedeutung ist der Tarifbeitrag für privat Versicherte in der PKV, soweit er in der Steuererklärung angegeben werden darf. Während gesetzlich Versicherte grundsätzlich den gesamten GKV-Beitrag bis zum maximalen Höchstbeitrag angegeben können, dürfen privat Versicherte meist nur einen bestimmten Teil ihrer PKV-Beiträge ansetzen. Das aktuelle Steuerrecht sieht eine Begrenzung der abzugsfähigen Beiträge auf die Basisversorgung vor.

Entscheidet sich der Versicherte für einen Tarif mit sehr guten Leistungen, wird nur ein überschaubarer Anteil des Versicherungsbeitrags auf die Basisversorgung entfallen. Einen deutlich höheren Teil des Beitrags machen dann die zusätzlichen Wahlleistungen aus. Solche Wahlleistungen entfallen beispielsweise auf die Chefarztbehandlung bei einem stationären Aufenthalt oder auf die Kostenübernahme für hochwertigen Zahnersatz und kieferorthopädische Leistungen. Auch die Übernahme von Heilpraktikerleistungen kann den Versicherungsbeitrag in die Höhe treiben, sie gehören ebenfalls zu den Wahlleistungen.

 

Somit kann ein erheblicher Teil des privaten Versicherungsbeitrags von der Abzugsfähigkeit bei der Steuer ausgenommen bleiben. In der Regel erhält jeder Versicherte zum Jahresende eine Aufstellung seines Versicherten, aus der die Höhe der gezahlten Beiträge und die Höhe der abzugsfähigen Beiträge für die Basisversorgung hervor gehen. Diese Übersicht des Versicherers ist für den Versicherten die verbindliche Angabe der steuerlich abziehbaren Beiträge, auf welche sich der Steuerpflichtige im Rahmen seiner Steuererklärung verlassen kann.

Maximal abzugsfähige KV Beiträge in 2014

Ungeachtet der steuerlichen Vorgaben werden die maximal abzugsfähigen Beiträge in Höhe von 1.900 Euro für Arbeitnehmer und von 2.800 Euro für Selbständige in der Regel kaum ausreichen, um alle Versicherungsbeiträge in der Krankenversicherung steuermindernd geltend zu machen. Allerdings sollten insbesondere privat Versicherte bei der Wahl ihres Versicherungsschutzes nicht ausschließlich auf die steuerliche Absetzbarkeit abstellen.

Will man lediglich Beiträge zahlen, die in vollem Umfang von der Steuer abzugsfähig sind, resultiert daraus in der privaten Krankenversicherung ein eher schwacher Versicherungsschutz mit geringen Erstattungen. Aufgrund der hohen Kosten im Krankheitsfall sollten Versicherte deshalb niemals ausschließlich auf niedrige Kostenübernahmen durch den Krankenversicherer abstellen, sondern einen Versicherungsschutz wählen, der ihren Ansprüchen in vollem Maße genügt.

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