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PKV

Private Krankenversicherung für Existenzgründer

7. Oktober 2011

Franchisenehmer sind verpflichtet, genau wie Selbständige, sich selbst um die soziale Absicherung zu kümmern. Daher müssen sich Franchisenehmer selbst krankenversichern.

Die Private Krankenversicherung sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Gerade eben ist im Wirtschaftsmagazin „EURO“ ein Test der privaten Krankenversicherungen erschienen. Dazu wurden 40 verschiedene Leistungskriterien einbezogen, die individuell unterschiedlich wichtig sein können.

Bei einzelnen Franchisegebern kann auch die Beitragsstabilität ein wesentlicher Punkt sein. Hierzu sind vor kurzem der Map-Report und der Assekurata PKV Vergleich 2011 erschienen. Der Assekurata Test bewertet auch die Kundenzufriedenheit mit dem Versicherungsunternehmen. Aus diesen aktuellen Studien und Tests erhält der Franchisenehmer viele unabhängige Hinweise welche Krankenversicherung für Ihn die Richtige ist.

So kann der Franchisegeber besser in seiner privaten Liquiditätsplanung planen, welche Kosten in den nächsten Jahren auf Ihn zur sozialen Absicherung zukommen. In der geschäftlichen Liquiditätsplanung ist entscheidend, wie viel Umsatz in den ersten Jahren nach der Gründung erreicht werden kann. Auf der Kostenseite schlagen auch die Lizenzgebühren zu buche. Die Umsatz- aber auch die Kostenseite könne sich bei den unterschiedlichen Franchising-Systemen deutlich unterscheiden. Daher ist die Entscheidung wen man als Franchisingpartner wählt nach einiger Information zu treffen.

Vorteile und Nachteile der einzelnen Franchise-Partner

Viele Vorteile sprechen für eine Existenzgründung mit Franchising im Vergleich zur individuellen Gründung. Ist ein Franchise-Partner zu bewerten, so sollte das Geschäftsmodell und die Zahlen dahinter genau analysiert werden. Wie erprobt und praxistaugliche ist das Geschäftsmodell? In welchen Schulungen und wie häufig (z.B. im Bereich Marketing) vermittelt der Franchise-Geber das notwendige Know-How? Dadurch kann die Anlaufzeit im Franchising wesentlich verkürzt werden und der Franchise-Nehmer kann schneller einen substanziellen Umsatz erreichen. Falls es Probleme gibt, die sich für den Franchise-Nehmer auftun, ist zu klären welche Ressourcen der Franchise-Geber hat, um mit seinen Erfahrungen weiterzuhelfen. Ein weiterer Vorteil des Franchising: die Kreditwürdigkeit bei Banken steigt, da das Unternehmensrisiko im Normalfall geringer ist.
Ein Nachteil des Franchising besteht natürlich darin, dass bestimmte Gebühren für den Franchise-Nehmer anfallen. Neben einer einmaligen Einstiegsgebühr sind auch laufende Werbe- und Lizenzgebühren an den Franchise-Geber zu zahlen. Außerdem ist es im Franchising auch oft üblich, laufende Gebühren auf Basis des Umsatzes einzufordern.

Die Wahl des richtigen Franchising-Modells als Basis für einen erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit

Wer sich nun mit vollem Engagement am liebsten in die Selbständigkeit stürzen möchte, sollte sich aber noch ein wenig Zeit lassen. Denn die Wahl des richtigen Franchising-Modells ist für eine Existenzgründung am wichtigsten. Dabei empfiehlt es sich, zahlreiche Angebote genauestens miteinander zu vergleichen und genau abzuwägen.

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