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PKV

Private Krankenversicherung: Beitrag von Steuer absetzen

11. Mai 2011

Rund ein Zehntel der deutschen Bevölkerung ist Mitglied in einer privaten Krankenversicherung PKV. Jedoch sollten alle die, die ihre Steuererklärung noch nicht abgeliefert haben, sich beeilen. Die Frist zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung endet am 31. Mai. Das Gute: Der Beitrag für die PKV kann sich steuermindernd auswirken und hilft den Privatversicherten damit beim Steuersparen.

 

Wichtige Neuerungen rund um die PKV

In der Vergangenheit war es so, dass der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen in der Einkommenssteuererklärung angesetzt werden konnte. Mittlerweile hat sich die Situation in diesem Zusammenhang grundlegend verändert. Die Deckelung der Absetzbarkeit durch den Sonderausgabenabzug gibt es nicht mehr, Privatversicherte können die Beiträge jetzt voll absetzen. Aber Achtung: Einige Punkte gilt es zu beachten.

 

Beitragsrückerstattungen der PKV wirken negativ bei Minderung

Erhalten Privatversicherte von ihrer PKV eine Beitragsrückerstattung für leistungsfreie Jahre, reduzieren diese den im Jahr gezahlten Beitrag. Es kann also durchaus sein, dass die Ersparnis niedriger ausfällt. Besondere Hürde: Einige Versicherer schütten die BRE erst im Folgejahr aus. Hier muss also mit Umsicht der Beitrag für die PKV in der Steuererklärung angesetzt werden.

 

Mögliche Fehler bei der Absetzbarkeit der PKV

Ein weiterer Stolperstein sind Fehler im Ausweis auf der Lohnsteuerbescheinigung. Hier sollten Arbeitnehmer in der PKV besonders genau hinschauen. Und noch ein Hinweis: Die Absetzbarkeit für den Beitrag zur privaten Krankenversicherung bezieht sich nur auf die Basisversorgung. Beiträge, die für höhere Leistungen in der PKV gezahlt werden, können damit für den Versicherten zum Problem werden. Trotzdem – die PKV hilft über den Beitrag und dessen Absetzbarkeit nach den neuen Regeln beim Steuersparen.

 

 

 

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