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GKV

Private Krankenversicherung Beitrag im Alter

19. April 2011

Eine private Krankenversicherung (PKV) mag eine Reihe von Vorteilen haben – bessere tarifliche Leistungen, Kostenerstattungen auch über das übliche Niveau hinaus, eine bevorzugte Behandlung beim Arzt, die Behandlung durch den Chefarzt im Krankenhaus… Doch der Abschluss einer privaten Krankenversicherung wird trotzdem von vielen Versicherten sehr sorgfältig erwogen, denn es steht ein starkes Gegenargument im Raum. Die private Krankenversicherung kämpft mit zunehmenden Beiträgen im Alter, so dass viele Versicherte befürchten, später ihren Beitrag nicht mehr zahlen zu können.

 

Altersrückstellung und Tarife mit Selbstbeteiligung

Dabei gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die Beiträge im Alter stabil zu halten. Der Wechsel in einen anderen Tarif oder eine Erhöhung der Selbstbeteiligung sind die üblichen Wege.

 

Doch eine Versicherungsgesellschaft muss schon heute Rückstellungen für ihre Versicherten bilden, damit diese die Beiträge der Versicherten im Alter konstant halten. Man bildet also heute schon Rückstellungen, damit die Beiträge im Alter nicht unkontrolliert steigen. So sind die Gesellschaften verpflichtet, einen Anteil von zehn Prozent auf die Tarifprämie zu erheben, der zur Bildung der Rückstellungen verwendet wird. Einige Gesellschaften gehen aber noch weiter.

 

Ansparen für den PKV Beitrag im Alter

Sie bieten mit zusätzlichen Bausteinen die Möglichkeit, noch weitere Rückstellungen zu bilden, die zur Aufrechterhaltung der Beiträge im Alter herangezogen werden. Eine Anfrage bei der eigenen Versicherung lohnt sich also, ob solche zusätzlichen Bausteine im Portfolio vorgesehen sind und unter welchen Bedingungen sie abgeschlossen werden können. Denn die Idee hat durchaus Charme – man sorgt schon heute für die Zukunft vor, indem heute Ersparnisse gebildet werden um spätere Beiträge in einem überschaubaren Rahmen zu halten.

 

 

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