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PKV

Private Krankenversicherung: Baby richtig versorgt

7. April 2011

Eltern, die ihr Baby in der privaten Krankenversicherung (PKV) versichern, haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Sie können das Baby in der Gesellschaft der Eltern unterbringen oder einen PKV Versicherer wählen, der die Alleinversicherung von Neugeborenen zulässt.

 

PKV: Annahmezwang bei Neugeborenen Babys

Entscheidet man sich für den Versicherer der Eltern, besteht bis zu zwei Monate nach der Geburt ein Annahmezwang der PKV, unabhängig davon, ob das Baby angeborene gesundheitliche Schäden hat oder innerhalb dieser zwei Monate erkrankt. Das Baby ist in jedem Fall ohne Gesundheitsprüfung und Risikozuschlag zu versichern, solange der ausgewählte Tarif eine Leistung bietet, die dem Tarif der Eltern allenfalls gleichwertig ist.

 

Gesundheitsfragen zur PKV bei Babys

Entscheidet man sich für eine andere private Krankenversicherung, muss der Versicherer die Alleinversicherung von Babys in seinen Versicherungsbedingungen zulassen. Außerdem sind für das Baby Gesundheitsfragen zu beantworten, und die Beiträge sind abhängig von den Ergebnissen der Erstuntersuchungen für Neugeborene. Liegt also schon bei der Geburt oder kurze Zeit danach ein gesundheitliches Problem vor, ist der Versicherer berechtigt, einen Risikozuschlag zu fordern.

 

Selbstbeteiligung in private Krankenversicherung für Baby nicht sinnvoll

Unabhängig davon, welche Variante der passende Weg ist, sollte man bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung für Babys einiges beachten. So ist ein monatlicher Beitrag von rund 100 Euro absolut angemessen. Ein hoher Selbstbehalt für das Baby ist nicht sinnvoll, denn in den ersten Jahren stehen für Kleinkinder meist viele Arztbesuche an, die eine hohe Selbstbeteiligung überflüssig machen. Alle Schutzimpfungen und Vorsorgeuntersuchungen sollten in vollem Umfang erstattet werden und die Selbstbeteiligung nicht beeinflussen. Der Einschluss von Heilpraktikerleistungen ist nicht notwendig, er erhöht den Beitrag unnötig. Bei Zahnersatz kann ein niedriger Erstattungssatz gewählt werden, da diejenigen Maßnahmen meist erst im höheren Alter greifen. Für Heilmittel wie Physiotherapie reicht eine Erstattung in Höhe von 60 Prozent aus.

 

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