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Änderungen PKV 2014

Private Krankenversicherung 2014

2. November 2013

Änderungen der PKV 2014

Erfahren Sie mehr über die PKV Änderungen 2014

Pünktlich zum Jahreswechsel wird sich auch innerhalb der privaten Krankenversicherung wieder einiges ändern. Neben der bereits üblichen Anhebung der Versicherungspflichtgrenze 2014 / Jahresarbeitsentgeltgrenze 2014 sind im kommenden Jahr vor allem Beitragsanpassungen in den Tarifen vieler Versicherer ein großes Thema. Das Team von private Krankenkasse PKV hat die wichtigsten Neuerungen in der private Krankenversicherung 2014 für Sie zusammengestellt.

JAEG steigt auch 2014

Wie jedes Jahr wird auch 2014 die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) genannt, erhöht. Die JAEG legt den Betrag fest, den ein sozialversicherungspflichtig angestellter Arbeitnehmer mindestens pro Jahr brutto verdienen muss, um seine Gesundheitskosten nicht mehr in der gesetzlichen, sondern mit einer privaten Krankenversicherung absichern zu dürfen.

Diese Grenze liegt für das Jahr 2013 bei einem Mindestverdienst von 52.200 Euro jährlich bzw. 4.350 Euro monatlich und wird für das Jahr 2014 voraussichtlich auf 53.550 Euro im Jahr, also 4.462,50 im Monat, angehoben. Auf die Höhe der JAEG haben die privaten Krankenversicherer übrigens keinen Einfluss, da die Grenze vom Gesetzgeber festgelegt wird.

Wer kann 2014 eine PKV abschließen?

Auch im Jahr 2014 wird sich der Personenkreis, der eine private Krankenversicherung abschließen kann, nicht verändern. Auch weiterhin dürfen nur Angestellte, welche die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, in die PKV wechseln. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Selbstständige können sich auch in Zukunft ohne Einschränkungen private krankenversichern, eine Einkommensgrenze wird es auch für sie 2014 für sie nicht geben.

Beitragsanpassungen der PKV 2014

Auch im Jahr 2014 werden einige private Krankenversicherung die Beiträge für 2014 für viele ihrer Tarife anpassen. Manche werden die Beiträge senken, andere jedoch erhöhen. Auch Beitragsgarantien wurden bereits für das kommende Jahr ausgesprochen. Gegen Anfang November diesen Jahres werden viele Privatpatienten eine entsprechende Mitteilung ihres PKV Anbieters im Briefkasten finden. Für alle, die nicht so lange warten möchten, haben wir die wichtigsten PKV Anbieter und Tarife bezüglich bereits bekannt gewordener Beitragsvorhaben 2014 zusammengetragen.

Allianz

Die Allianz hat in den Tarifgruppen AMP, ZPR, AB, AP, KH und PZT Beitragssenkungen angekündigt. In den Tarifen 528, 529 und dem Zahnzusatztarif 185 wird es allerdings zu Beitragserhöhungen kommen.

Barmenia

Die Barmenia wird 2014 die Beiträge in den Tarifgruppen MS und WS die Beiträge senken, eine Erhöhung steht indes in den Tarifen VZD1, (B)VS100U sowie innerhalb der Tarifgruppe VK an.

Deutscher Ring

Der Deutsche Ring plant ebenfalls für das Jahr 2014 in der Tarifgruppe Esprit die Beiträge senken, allerdings müssen sich beispielsweise Versicherte im Beihilfetarif BEW, sofern sie 26 Jahre oder älter sind, mit teilweise deutlichen Beitragserhöhungen auseinandersetzen.

Gothaer

Bei der Gothaer wird es für Versicherte im Vollversicherungstarif MediClinic U zum Teil deutlich billiger, im Beihilfetarif BE werden die Beiträge für Kinder und Jugendlich jedoch deutlich teurer.

Nürnberger

Für Versicherte der Nürnberger gibt es für das Jahr 2014 uneingeschränkt gute Nachrichten: Im Tarif ZR werden die Beiträge gesenkt, für die anderen PKV Tarife gibt es Beitragsgarantien.

Signal

Bei der Signal wird es innerhalb des PKV Angebotes zu leichten Erhöhungen kommen. Betroffen sind die Tarifgruppen KOMFORT und peB.

Bei geplantem PKV Wechsel 2014 Fristen beachten

Wer im Jahr 2014 seine private Krankenversicherung oder seinen PKV Tarif wechseln möchte, muss hierfür die entsprechenden Fristen einhalten. Voraussetzung für den Wechsel ist jedoch der Nachweis des Versicherten, dass er ab Wirksamwerden seiner Kündigung bei einem anderen Versicherer krankenversichert ist. Den passenden PKV Tarif findet man am leichtesten mit Hilfe eines PKV Vergleich aus dem Internet.

Reguläre Kündigung

Zunächst einmal kann ein regulärer PKV Wechsel nur zum Dezember des laufenden Jahres erfolgen, Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Kündigung mindestens 3 Monate zuvor beim Versicherer eintrifft.

Außerordentliche Kündigung wg. Beitragserhöhung

Wer seine Krankenversicherung wechseln möchte, weil ihm eine Beitragserhöhung in seinem momentanen PKV Tarif angekündigt wurde, kann bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Beitragserhöhung seinen Tarif oder seine PKV wechseln. Der Nachweis über ein Weiterbestehen des Krankenversicherungsschutzes in einem anderen Tarif bzw. bei einem anderen PKV Versicherer muss allerdings auch in diesem Fall vom Versicherten geführt werden.

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