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Gesundheit

Pollenallergie und Heuschnupfen: Alkohol meiden!

24. Mai 2011

Die Sonne scheint, die Blumen blühen und man ist unterwegs. Da wäre doch ein Bier im Stamm-Biergarten ideal. Doch das sollten sich alle Menschen, welche unter Heuschnupfen und einer Pollenallergie leiden, verkneifen.

 

Auch bei Heuschnupfen und Pollenallergie gilt: Bier und Wein – das lass sein

Für Allergiker ist es so schon schlimm genug, wenn draußen alle Gräser, Bäume und Blumen blühen. Niesen und tränende Augen sind nur einige der Symptome. Doch wenn man dazu noch Alkohol trinkt, macht man alles schlimmer.

 

Der in den meisten alkoholischen Getränken enthaltene Wirkstoff „Histamin“ kann die typischen Heuschnupfensymptome auslösen und auch verstärken. Prof. Dr. Harald Morr Spezialist und Chef der Deutschen Lungenstiftung e.V., rät allen Betroffenen ganz auf alkoholische Getränke zu verzichten.

 

Weitere Gefahren des Sommers

Nicht nur alkoholische Getränke können die genannten Symptome auslösen. Mit Chlor angereichertes Wasser zum Beispiel reizt nicht nur die Augen, sondern greift bei Allergikern auch gelegentlich die Haut an. Aber auch die Atemwege leiden darunter. Reizhusten ist eine oft gesehene Reaktion bei Kontakt mit solchen Stoffen. Wer, trotz Medikamente, unter diesen Symptomen leidet, sollte sich von einem Arzt dringend auf Asthma untersuchen lassen.

 

Überall Histamin

Neben Rot- und Weißwein, welche die allergischen Reaktionen besonders verstärken, gibt es auch andere, alltägliche Lebensmittel, welche den Wirkstoff Histamin enthalten. In vielen Käse-, Brot- und Kuchensorten ist ebenfalls ein erhöhter Histaminwert gemessen worden. Dies gilt auch für Lebensmittel mit einem längeren Lagerzeitraum, wozu einige Käsesorten gehören.

 

Hoffnung für die Betroffenen versprechen verschiedene Vitalstoff-Therapien, aber auch die Naturheilkunde, wobei das Immunsystems des Körpers langsam beruhigt und angepasst werden soll.

 

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