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PKV

PKV: Worauf beim Wechseln geachtet werden sollte

2. Mai 2011

 

Wenn man den Werbeaussagen der privaten Krankenversicherungen glaubt, so kann man im Jahr leicht bis zu 2500 Euro mit einem Krankenkassenwechsel sparen. Allerdings sollte ein solcher Wechsel aufgrund etlicher Tarifkombinationen gut durchdacht sein. Ein Vergleich der Krankenkassen vergleicht schafft hier oft Abhilfe.

Ab einem Monatsbruttoeinkommen von 4.125 Euro kann ein normaler Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung wechseln. Damit der Wechsel in einen lohnenswerten Tarif einfacher fällt, sollten folgende 3 Punkte bei Vertragsabschluss beachtet werden:

Beiträge:

Die monatlichen Beitragssätze zur privaten Krankenkasse werden aus Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Geschlecht berechnet. Hinzu kommen dann natürlich noch die gewünschten tariflichen Leistungen. Häufig sind es die jüngeren Versicherten, die attraktive Tarife zu günstigen Monatsbeiträgen erhalten. Dies hängt mit dem niedrigen Alter und dem meistens noch sehr guten Gesundheitszustand zusammen. Ein weiterer Pluspunkt der PKV ist, das mit den Beiträgen auch Altersrückstellungen für das hohe Alter geschaffen werden, welche dann z. B. dafür eingesetzt werden die Beitragssätze im Rentenalter zu senken.

Selbstbeteiligung:

Eine Selbstbeteiligung kann helfen, die monatlichen Beiträge massiv zu senken.  Wurde z. B. eine prozentuale Selbstbeteiligung vereinbart, so muss der Versicherte im Krankheitsfall bspw. 20 Prozent seiner Arztkosten selbst tragen, den Rest übernimmt die Krankenkasse.  In den meisten Fällen rechnet sich eine Selbstbeteiligung aber nur bei Selbstständigen. Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber einen Teil der monatlichen Kosten der PKV. Dies gilt allerdings nicht für eine Selbstbeteiligung.

Versicherungsleistungen:

Sicherlich der wichtigste Punkt im ganzen Vertrag sind die Versicherungsleistungen. Hier ist es wichtig, ein Tarifpaket zu finden, welches alle wichtigen Leistungen für den Versicherten enthält.  Erhältlich ist alles von Grundleistungen bis hin zum Premiumschutz.  Wichtig ist es vor allem auch das Kleingedruckte zu lesen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Es sollte außerdem auf die Abrechnung mit den Ärzten geachtet werden. Der Vertrag sollte nach Möglichkeit eine Erstattung der Kosten auf das bis zu 3,5-fache der Gebührenordnung (GOÄ bzw. GOZ) vorsehen, um ein Kostenrisiko bei Spezialisten zu vermeiden.

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