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PKV

PKV Wechsel: Krankenkassenwechsel oft voreilig

14. März 2011

Seit Jahresanfang wurde der Wechsel in die Private Krankenversicherung für Angestellte mit höheren Einkommen deutlich erleichtert. So muss für einen Krankenversicherungswechsel nicht mehr die Drei-Jahres-Frist eingehalten werden, sondern bereits bei einmaligem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze kann gewechselt werden. Vor einem solchen Wechsel der Krankenversicherung sollten die Angebote allerdings gut verglichen werden, denn es existieren enorme Unterschiede.

Private Krankenversicherungen berechnen nach persönlichen Faktoren

Die Berechnung der Beiträge in der PKV basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Dies ist zum einen das Alter des Versicherten, aber auch die Leistungen der Versicherung sowie der Gesundheitszustand des Antragstellers werden genauer unter die Lupe genommen. Anhand dieser Faktoren berechnen die privaten Krankenversicherungen nicht nur die Beiträge der Versicherten, sondern auch ihr individuelles Risiko, vom Versicherten in Anspruch genommen zu werden.

PKV Angebote genau vergleichen

Aufgrund der mehreren tausend Tarife auf dem Versicherungsmarkt ist es sinnvoll, einen PKV-Vergleich durchzuführen, bevor der Wechsel vorgenommen wird. Eine individuelle Beratung kann hier helfen, eine Krankenversicherung nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu finden. Im Rahmen des Versicherungsvergleichs sollte man allerdings nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Leistungen der Versicherungen achten, da Billig-Tarife nicht in jedem Fall die beste Wahl sind. Deren Leistungen sind häufig sehr gering, zudem müssen Versicherte hohe Eigenleistungen erbringen, wenn der Krankheitsfall eintritt.

Beitragsstabilität der PKV und Test der Rating  der Agenturen wichtig

Als weiteres Kriterium sollte auch die Beitragsstabilität berücksichtigt werden. Hierzu führen Ratingagenturen unabhängige Bewertungen durch, die über die Entwicklung der Beiträge Auskunft geben. Im vergangenen Assekurata-Test konnten vor allem die Hallesche Krankenversicherung sowie die Nürnberger Krankenversicherung mit langfristig stabilen Beiträgen überzeugen. Der map-Report gibt ebenfalls Auskunft über die langfristige Beitragsentwicklung und hob in diesem Zusammenhang vor allem die DEVK, die DKV sowie die R+V Versicherung wegen stabiler Beiträge hervor.

 

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