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PKV

PKV Wechsel kann teuer werden

20. April 2011

2011 könnte zu einem Jahr werden, dass der privaten Krankenversicherung wieder Auftrieb verleiht. Nachdem die schwarz-gelbe Regierung die Wartefrist für den Versicherungswechsel verkürzt hat, können Arbeitnehmer wieder schneller in die PKV eintreten. Und werden dabei von Versicherungsexperten auf die Unisex-Tarife hingewiesen. Ein Schnellschuss kann aber unversehens auch nach hinten losgehen.

 

Zeit und Geduld beim PKV-Wechsel

Wer wirklich in die private Krankenkasse eintreten will, muss mehrere Dinge im Auge behalten. Auf der einen Seite spielt für viele Versicherte der Beitrag eine maßgebliche Rolle. Schließlich soll sich der Wechsel in die PKV ja lohnen. Schnell vergessen wird allerdings die Tatsache, dass ein niedriger Beitrag zu Beginn der Versicherungszeit im weiteren Verlauf teilweise dramatisch steigen kann. Und damit fangen die Probleme an.

 

Parallel will jeder wechselwillige Neukunde von den Leistungen der PKV profitieren. Und die Gesundheit adäquat absichern. Zwei Ansprüche, die eigentlich gegensätzlicher nicht sein können. Es ist daher umso wichtiger, sich für den Wechsel und den damit verbundenen Versicherungsvergleich ausreichend Zeit zu nehmen. Gerade Versicherte, die sich dabei nur vom Beitrag haben leiten lassen, sind nach einigen Jahren mit der privaten Krankenversicherung unzufrieden.

 

 

Versicherungswechsel mit Köpfchen

Dabei sollte bei einem angestrebten Versicherungswechsel in die PKV der Blick auch auf die Beitragshistorie sprich die Beitragsentwicklung gerichtet sein. Schließlich gibt es einen Grund, warum einige Versicherer Tarife in relativ schneller Folge auflegen und alte Tarife auslaufen lassen. Letztere sind teuer, da es keine neuen Beitragszahler gibt. Die Kosten und damit die Beiträge steigen aber weiter. Eine Kalkulation, die in erster Linie auf ein junges Versicherungskollektiv setzt, zeugt von wenig Nachhaltigkeit.

 

 

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