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PKV

PKV: UniVersa überzeugt mit Selbstbehalt-Tarifen

26. Juli 2011

Die UniVersa Krankenversicherung will im August einen neuen Tarif auf den Markt bringen, mit dem es den Kunden ermöglicht wird, Beitragserhöhungen abzuwenden. Außerdem sollen Prämienzahlungen für den neuen Tarif aufgrund des Bürgerentlastungsgesetzes deutlich besser von der Steuer absetzbar sein.

 

Zahl der Vollversicherten steigend

Deutschlands ältester privater Krankenversicherer, die UniVersa Krankenversicherung konnte die Zahl der privaten Vollversicherungen 2010 auf 142.274 erhöhen. Damit stieg die Zahl um rund 0,9 Prozent. 2009 hatte der Zuwachs noch rund 1,5 Prozent betragen, ein Rückgang also von 0,6 Prozent. Allerdings galt dies für die komplette PKV Branche, die Neukundenzahlen gingen um rund 50 Prozent zurück.

 

Steigerung der Beitragseinnahmen

Bei den Beitragseinnahmen legte die UniVersa um 5,4 Prozent zu und konnte 2010 mit rund 491,9 Millionen Euro abschließen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Beitragseinnahmen nur um 0,1 Prozent. Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen stiegen um 2,1 Prozent auf 254,1 Millionen Euro, im Vorjahr lag die Steigerungsrate bei 4,7 Prozent. Pressesprecher der UniVersa, Stefan Taschner sagte, die moderate Steigerung lasse sich auf eine höhere Bereitschaft der Kunden zurückführen, Selbstbehalt-Tarife zu vereinbaren.

 

 

PKV-Tarife mit Selbstbehalt

Kunden seien laut Taschner eher bereit, Tarife mit Selbstbehalt zu wählen, da sie aufgrund des Tarifwechselrechts des Versicherungsvereins bedingungslos in andere Tarife wechseln könnten. Bei den Verwaltungskosten konnte die UniVersa ihren Schnitt um 0,2 Prozent auf 3,0 Prozent drücken. Dieser Kostenrückgang  geht laut Taschner aus einer starken IT-Investition hervor.

 

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