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PKV

PKV: Private Krankenversicherung für Neugeborene

30. Mai 2012

Die Krankenversicherung der Kinder ist gesetzlich geregelt und kann nicht alleine durch die Eltern bestimmt werden. Welchem System der Nachwuchs dabei zuzuordnen ist, ist von der Versicherungssituation und dem Einkommen der Eltern abhängig. Generell gilt es, dass Kinder bei dem Elternteil mitversichert werden müssen, der das höhere Einkommen besitzt. In der Regel ist meist der besserverdienende Teil in der PKV versichert, weshalb auch der Nachwuchs hier untergebracht werden muss. Dies ist oftmals nicht ganz billig, lässt sich aber mit einigen Tricks erleichtern. Ausführliche Informationen dazu finden sich auch auf folgendem Portal. Dort informiert Versicherungen-Infoportal.de über die Regeln der PKV in Deutschland zur Neugeborenen-Nachversicherung in der privaten Krankenversicherung.

Frühe Nachversicherung bringt Vorteile

Die private Krankenversicherung bietet für diese Zwecke eine Art Familientarif an, welcher sich sehr an den Leistungen und Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert, jedoch nicht gänzlich auf diesem Niveau liegt. Neben speziellen Regelungen wie Selbstbehalten bieten viele Versicherer mittlerweile auch eine Art Kinderrabatt an. Zudem ist es sinnvoll, die Versicherung bei Neugeborenen innerhalb von 2 Monaten nach der Geburt in der PKV vorzunehmen. Besteht bereits seit 3 Monaten oder mehr eine Versicherung in der PKV, so wird das Neugeborene auch rückwirkend ab der Geburt versichert und es muss keine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden.

 

Beitragsberechnung für Neugeborene

Die Versicherung in der PKV muss jedoch in der gleichen Versicherungsgesellschaft erfolgen, in der auch die Eltern bzw. ein Elternteil versichert ist. Die Faktoren der Beitragsberechnung entsprechen hier denen eines normalen Versicherten. Für die Beitragsberechnung werden daher das Alter, die vertraglichen Leistungen sowie der Gesundheitszustand herangezogen. Da Vorerkrankungen oftmals in diesem Stadium noch nicht vorhanden sind und das Eintrittsalter sehr niedrig ist, liegt das Preisniveau oftmals deutlich unter dem eines Erwachsenen. Auch der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist hier von Nöten, jedoch muss der Beitrag hier noch nicht gezahlt werden.

 

 

PKV-Wechsel möglichst vor Schwangerschaft

Wer in die private Krankenversicherung vollziehen möchte und gleichzeitig eine Schwangerschaft plant, sollte den Wechsel möglichst vor der Schwangerschaft durchziehen. Immer wieder berichten Verbraucherschützer davon, dass Schwangere aufgrund des gesteigerten Risikos keine Krankenversicherung erhielten oder nur bei zusätzlicher Leistung eines Risikobeitrags aufgenommen wurden. Eine private Krankenversicherung ist jedoch auf jeden Fall empfehlenswert, da sie im Vergleich mit den Leistungen der gesetzlichen KV eine deutlich bessere Versorgung bietet.

 

PKV weist höhere Geburtenrate auf

Eine interessante Studie, dass PKV-Versicherte angeblich mehr Kinder bekommen als gesetzlich Krankenversicherte, wurde kürzlich vom wissenschaftlichen Institut der PKV (WIP) veröffentlicht. Die Zahl der Kinder stieg im 10-Jahres-Rückblick um rund 38 Prozent auf 74.822 Neugeborene (Stand: 2010) an. Die Zahl der Neugeborenen innerhalb der GKV sank im gleichen Zeitraum um fast 14 Prozent von 686.530 auf 595.072. Die Studie verdeutlicht, dass die Neugeborenenrate der PKV deutlich über der, der GKV liegt.  Seit 2007 weist die PKV einen sehr positiven Trend auf, welcher zusätzlich durch den Wechsel vieler Eltern mit ihren Kindern in die PKV unterstrichen wird.

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