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PKV

PKV: Pflegezusatzversicherungen durch Unisex-Tarife deutlich teurer

2. Mai 2012

Nicht nur in der privaten Krankenversicherung, sondern auch im Bereich der Pflegezusatzversicherung dürften die Beiträge für Versicherte im Zuge der Einführung der Unisex-Tarife am 21.12.2012 deutlich ansteigen. Besonders Männer mit einer Pflegezusatzversicherung können mit Mehrkosten von bis zu 30 Prozent rechnen.

 

Beitragserhöhungen auch bei privaten Pflegeversicherungen

Um den Beitragserhöhungen zu entgehen empfiehlt es sich, noch vor der Tarifumstellung in einen der jetzigen Bestandstarife zu wechseln. Frauen können so bis zu 25 Prozent und Männer bis zu 30 Prozent der jetzigen Beiträge einsparen, denn die Umstellung der Tarife soll zunächst einmal nur für Neukunden erfolgen, Bestandskundentarife bleiben von den Änderungen unberührt.

Welcher Tarif von welchem Anbieter dabei am besten zum Verbraucher passt, ist eine Frage, die sich pauschal nur schwierig zu beantworten lässt. Erst kürzlich führte das Analysehaus Morgen & Morgen eine Analyse von Pflegezusatzversicherungen durch. Dabei wurden die Leistungen sowie der Preis von 34 verschiedenen Anbietern analysiert und bewertet. Am besten schnitt dabei dir Pflegezusatzversicherung der Deutschen Familienversicherung AG (DFV) ab, welche mit einem „Ausgezeichnet“ ausgezeichnet wurde.

 

Flexible Vorsorge

Bei der DFV ist man über das hervorragende Ergebnis des Ratings erfreut. Es zeige, dass das Konzept funktioniere und ein leistungsfähiges Produkt bilde. Versicherte profieren hier zudem von der großen Flexibilität der Tarife, welche durch den Einsatz von verschiedenen Bausteinen bei der Zusammenstellung eines Tarifs geleistet werde, erklärt Philipp J.N. Vogel aus dem Vorstand der DFV.

Die Höhe der Pflegerente orientiert sich an der Pflegestufe, welche durch das MDK ermittelt wird. Je höher die Pflegestufe, desto höher auch die monatliche Rente. Ist der Versicherte jedoch neben seiner Pflegebedürftigkeit auch von Demenz betroffen, so wird das vereinbarte Pflegetagegeld auf das doppelte angehoben, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Wessen Lebenssituation sich zudem schlagartig ändern, sei es durch Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit, profitiert von der Beitragsbefreiung, welche in diesem Fall zum Tragen kommt.

 

 

Absicherung macht Sinn

Da die Kosten für eine Pflegebedürftigkeit meistens deutlich über der Abdeckung durch die gesetzliche Pflegeversicherung liegen, macht es Sinn, eine Pflegezusatzversicherung oder eine Pflegetagegeldversicherung abzuschließen. Diese sichert den Versicherten für den Fall einer Pflegebedürftigkeit ab und zahlt diesem dann das zuvor vereinbarte Pflegetagegeld. Die Höhe dieses Geldes orientiert sich dabei zumeist an den Pflegestufen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

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