zum Inhalt

PKV

PKV: Jeder dritte PKV-Versicherte möchte wechseln

12. Juli 2011

Prinzipiell klingen die Versprechungen der privaten Krankenkassen ja sehr gut: schnelle Termine bei Fachärzten, keine Wartezeiten im Wartezimmer, Einzelbettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung und noch vieles mehr. In einer aktuellen Umfrage wurden Mitglieder privaten Krankenkassen nach ihrer Zufriedenheit mit ihrer Krankenkassen befragt.

 

PKV-Mitglieder können Beiträge nicht mehr zahlen

Das Ergebnis der Umfrage war fast schon erschreckend, denn jeder dritte Privatversicherte würde gerne wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Grund dafür sind häufig die hohen Beiträge der PKV. Viele Mitglieder können sich diese nicht mehr leisten. Ein ähnliches Bild zeichnete sich allerdings auch bei der gesetzlichen Krankenkasse ab. Auch hier würde jeder Dritte gerne in die private Krankenversicherung wechseln.

 

Vorauszahlungen werden häufig unterschätzt

Viele Versicherte unterschätzen jedoch die Vorauszahlungen für medizinische Leistungen in der PKV, die häufig nicht bedacht werden und dann ein großes Loch in der Kasse bedeuten. Zwar werden diese von den Krankenkassen sehr schnell wieder zurückgezahlt, trotzdem fehlt in der Zwischenzeit vielleicht das Geld für andere Rechnungen.

 

 

Wechsel in die private Krankenversicherung

Vor einem Wechsel sollten sich Wechselinteressierte umfangreiche Informationen, entweder bei einem unabhängigen Berater oder bei einer der ortsansässigen Verbraucherzentralen einholen. Zwar ist die Beratung nicht kostenlos, aber man kann dann sicher sein, auch die richtige Krankenkasse und den richtigen Tarif gewählt zu haben. Für einen ersten Check empfiehlt sich die Nutzung des Krankenkassenrechners oder ein Online Tarifvergleich.

 

 

Weitere Artikel aus dieser Kategorie