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PKV

PKV im Vergleich zur GKV mit Plus an Leistungen

13. August 2012

Die Private Krankenversicherung (PKV) gerät immer mehr in die Kritik. Dabei kann die PKV oftmals mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Zudem ist sie oftmals günstiger. Insbesondere für Beamte, Studenten und Selbstständige, aber auch für Angestellte, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, kann die PKV eine lohnende Alternative zur GKV sein.

Zwei große Vorteile der PKV

Der erste Vorteil der Privaten Krankenversicherung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung ist der, dass die Leistungen individuell mit dem Privaten Krankenversicherer vereinbart werden. Dadurch können neben persönlichen Wünschen zur Absicherung auch besondere Lebensumstände berücksichtigt werden. Ob der Vollkomfortschutz oder der Basisschutz, die PKV bietet hier mit dem Einzeltarifbausteinsystem einen ersten Vorteil gegenüber der GKV, die den Versicherungsschutz „von der Stange“ bietet. Der zweite Vorteil der Privaten Krankenversicherung gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse ist der, dass im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sich der Beitragssatz der Privaten Krankenversicherung nach den gewählten Tarifbausteinen bemisst und nicht als Pauschalbetrag anzusetzen ist.

PKV Beitrag lässt sich durch Tarifbausteinwahl beeinflussen

Durch geschickte Wahl von individuellen Vorsorgebausteinen lässt sich so der PKV Beitrag mit beeinflussen. Der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung hingegen beträgt 15,5 Prozent pro Monat. Gesetzlich Versicherte mit einem durchschnittlichen Einkommen zahlen somit pro Jahr etwa 2000 Euro für die gesetzliche Krankenversicherung. Kommt noch eine private Zahnzusatzversicherung hinzu, so summiert sich diese Summe auf bis zu 2360 Euro. Für den Fall des Urlaubs im Ausland kommt noch eine Reisekrankenversicherung hinzu. Nicht zu vergessen sind zudem die Zuzahlungen von 10 Euro pro Quartal beim Arzt und beim Zahnarzt.

Dies macht 80 Euro im Jahr aus. Die Gesamtkosten der GKV betragen somit zusammen mit der Zahnzusatzversicherung, dem Abschluss einer Reisekrankenversicherung und den Quartalszahlungen beim Arzt und Zahnarzt rund 2540 Euro aus. Demgegenüber kostet eine durchschnittliche Private Krankenversicherung nur rund 1800 Euro pro Jahr.

PKV: Solide Absicherung schon für 150 Euro monatlich möglich

Eine solide Absicherung im Segment der PKV ist bereits für rund 150 Euro monatlich erhältlich. Der Auslandskrankenschutz sowie die Kosten für Inlays und Implantate sind ebenfalls in dem Preis enthalten. Außerdem hat der privat Krankenversicherte das Recht auf freie Arztwahl sowie die Möglichkeit einer Chefarztbehandlung und ein Einbettzimmer beim stationären Aufenthalt wählen, zu können. Oftmals sind auch Heilpraktikerleistungen im Leistungsumfang der PKV enthalten.

Trotz aller Kritik an der PKV ist bei genauer Betrachtung für den einzelnen Versicherten die Private Krankenversicherung im Vergleich zur GKV die bessere Alternative. Insbesondere im Bereich der Zahnbehandlungen übernimmt die PKV oftmals etwa 85 Prozent der anfallenden Kosten, während die GKV nur einen festen Zuschussbetrag beisteuert. Gegenüber der GKV kann ein PKV-Versicherter beim Zahnarzt teilweise über 2000 Euro pro Behandlung sparen. Versicherungsexperten bestätigen, dass die PKV bis zu 65 Prozent mehr Leistungsspektren anbietet als die GKV.

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