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PKV

PKV: HanseMerkur bietet Rechnungsapp an

31. Oktober 2011

Versicherte der HanseMerkur, die im Besitz eines iPhones oder iPads sind, können in Zukunft ihre Arztrechnungen per App einreichen. Dazu hat die HanseMerkur jetzt eine passende App veröffentlicht. Damit ist sie die erste private Krankenversicherung, die einen derartigen Service via Smartphone anbietet. Folke Tedsen, Leiter der Leistungsabteilung sagte: „Mit diesem neuen Service werde die Leistungsabrechnung deutlich vereinfacht und an den technischen Stand angepasst. Neben einer vereinfachten Einreichung profitieren Kunden auch von einer schnelleren Abwicklung und somit einer schnelleren Rückerstattung.“.

 

Rechnung per App einreichen

Entwickelt wurde die App für iPhone bzw. iPad vom Soft- und Hardwarekonzern IBM. Eine Nutzung der App beispielsweise mit einem Android-Smartphone ist aktuell noch nicht möglich. Ob eine derartige App nachgereicht werden soll, ist nicht bekannt. Neben der Möglichkeit, eine neue Rechnung einzureichen, lässt sich auch der Rechnungsstatus per Smartphone verfolgen.

 

Sichere Datenübermittlung

Die Nutzung der App ist dabei denkbar einfach. Nach einer einfachen Registrierung auf der Homepage der HanseMerkur Krankenversicherung müssen können sich Versicherte in der App einloggen und den Rechnungsbarcode via Kamera abfotografieren. Dieser wird dann automatisch per App an die HanseMerkur übermittelt und ausgelesen. Um die sensiblen Daten vor fremden Zugriffen zu schützen, erfolgt die Übermittlung der Daten mittels zufällig generiertem Sicherheitsschlüssel. Zusätzlich wird eine sichere Datenverbindung aufgebaut, um Datendiebstahl auszuschließen.

 

Rechnungsaustellung nur in privatärztlichen Verrechnungstellen möglich

Nach Übermittlung des Barcodes an die HanseMerkur können Versicherte nach einer kurzen Wartezeit jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand ihrer Rechnung per App nachverfolgen. Die App erlaubt sowohl die Übermittlung von ambulanten, als auch stationärer Rechnungen. Allerdings kann die Rechnungsapp nicht alle Rechnungen übermitteln, sondern nur solche, die nach dem Verfahren der privatärztlichen Verrechnungsstellen ausgestellt wurden. Dies ist aktuell in Deutschland in rund 38.000 Arztpraxen und Krankenhäusern möglich. Das PVS-Netz in Deutschland wird ständig ausgebaut, immer mehr Ärzte bieten diesen zusätzlichen Service an.

 

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