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Versicherungsbedingungen

Hallesche Krankenversicherung ändert Versicherungsbedingungen

16. Dezember 2013

AVB Änderungen der Hallesche PKV

Die Hallesche ändert die allgemeinen Versicherungsbedingungen ihrer PKV

Die Hallesche bessert bei ihren PKV Tarifen nach und ändert die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Die Änderungen betreffen vor allem zeitliche Fristen, das Recht bzgl. einer frühzeitigen Kostenzusage sowie Erleichterungen beim internen Wechsel des PKV Tarifes. Sowohl Neu- als auch Bestandskunden der Halleschen private Krankenversicherung profitieren von den AVB – Änderungen.

Insbesondere, was die Rechtssicherheit ihrer Verträge betrifft. Die Redaktion von Private Krankenkasse PKV hat die wichtigsten AVB Klarstellungen der Halleschen für Sie zusammengestellt und erklärt die Einzelheiten.

Bedeutung der AVB für PKV Versicherte

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen haben für alle Versicherten einer privaten Krankenversicherung größte Bedeutung. Zwar schließen Privatpatienten zu Versicherungsbeginn zunächst einmal einen Vertrag über einen bestimmten PKV Tarif mit ihrem Versicherer ab, der speziell auf die Rechte bezüglich der Leistungshöhe und die Pflichten bezüglich der Beiträge zugeschnitten ist, doch mit ihrer Unterschrift unter dieses Dokument akzeptieren gleichzeitig auch dessen AVB.

Diese AVB bilden wiederum das „Grundgerüst“ aller Beziehungen zwischen der jeweiligen PKV und allen ihren Versicherten und regeln beispielsweise Fristen oder Abwicklungsvorgänge. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen schaffen also den Rahmen des PKV Vertrages, den die Bestimmungen des jeweils gewählten Tarifes dann für den einzelnen Versicherten präzisieren.

AVB Änderung stärkt Versichertenrecht

Änderungen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen finden in der Regel im Wege der sogenannten Klarstellung. Eine solche Klarstellung ermöglicht es dem Versicherer, seine AVB abzuändern, ohne eine komplett neue Version aufzusetzen, in welche die bereits versicherten Personen erst erneut durch Unterschrift einwilligen müssten. Allerdings gilt für eine solche Klarstellung ein strenges Reglement. So darf sie nur solche Änderungen enthalten, welche die Rechte der Versicherten stärken. Um dies sicherzustellen, muss vor dem Inkrafttreten einer Klarstellung der Treuhänder der jeweiligen Versicherung die Änderungen überprüfen und ihnen zustimmen.

AVB Änderungen der Hallesche PKV 2013

Die Hallesche hat sich nun ebenfalls dazu entschlossen, ihre Allgemeinen Versicherungsbedingungen mit einer Klarstellung anzupassen. Hierdurch werden teilweise gesetzliche Änderungen der letzten Zeit umgesetzt, es werden aber auch die Leistung und der Service für die Versicherten erweitert. Durch die Klarstellung wird mithin auch für den Versicherten eine Rechts- und Anspruchsgrundlage geschaffen, deren Inhalt er im Zweifelsfall auch gerichtlich durchsetzen könnte. Die wichtigsten AVB Änderungen der Halleschen PKV sind:

Erleichterter Einblick in – und Kostenübernahme für Gutachten

Versicherte haben durch die AVB Klarstellungen nun das Recht, selbst direkten Einblick in Gutachten zu nehmen, welche der Versicherer zur Prüfung seiner Leistungspflicht über ihren jeweiligen Einzelfall angefordert hat. Zuvor war in den meisten Fällen lediglich eine indirekte Einsicht über einen Rechtsanwalt, welchen der Versicherte zuvor eigens beauftragen musste, möglich. Zudem wird klar gestellt, dass der Versicherer die Kosten für ein solches Gutachten im vollen Umfang übernimmt, wenn der Versicherte es im Auftrag seiner privaten Krankenversicherung erstellen ließ.

Frist für Kostenzusage

Eine für Versicherte besonders wichtige Änderung der AVB der Hallesche PKV betrifft die Kostenzusage. Denn für Versicherte, die eine Behandlung benötigen, welche mehr als 2.000 Euro kostet, müssen vor deren Beginn eine Kostenzusage ihrer privaten Krankenversicherung einholen. Dauert deren Bearbeitung eine längere Zeit, so ist dies für den Versicherten natürlich äußerst ärgerlich. Hier setzt die Hallesche eine klare Frist für die Bearbeitung einer solchen Anfrage von vier -, in Fällen dringender Behandlungen sogar von zwei Wochen ab Eingang der Anfrage. Ist innerhalb dieser Zeiträume noch kein Bescheid beim Versicherten eingetroffen, so kann dieser die Behandlung durchführen lassen, ohne weiter auf die Entscheidung seines Versicherers zu warten.

Tarifwechsel nicht mehr verzögert

Eine weitere Klarstellung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen gilt dem Tarifwechsel. In dem geänderten Passus ist nun von einer Bearbeitung des Wechselantrages innerhalb einer „angemessenen Frist“ die Rede. Zwar wird hier keine konkrete Zeitangabe gemacht, im Streitfall kann aber, falls nötig, ein Gericht festsetzen, welche Frist für die Bearbeitung des Wechsels des PKV Tarif angemessen ist.

PKV Angebote beobachten und vergleichen

Wie die AVB Änderungen der Halleschen zeigen, können viele Verbesserungen für Privatpatienten bei den verschiedensten PKV Anbietern eintreten, ohne dass die breite Öffentlichkeit dies überhaupt im großen Rahmen wahrnimmt. Aus diesem Grund lohnt es sich auch für Bestandskunden, die verschiedenen Anbieter und Tarife der privaten Krankenversicherung im Auge zu behalten und regelmäßig aktuelle Tarife online zu vergleichen. Einen kostenlosen Vergleich zur privaten KV finden Sie auf unseren Seiten

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