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GKV

PKV & GKV: Defizit bei der Nutzung sozialer Netzwerke

15. Juli 2011

Viele gesetzliche und private Krankenkassen hinken bei der Nutzung sozialer Netzwerke für ihre Angebote hinterher. Dies ergab nun eine Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC).

 

Ungenutztes Potenzial

Viele Krankenversicherer nutzen derzeit noch nicht aktiv die Möglichkeiten des Sozial Webs, um ihre Angebote zu bewerben. Zu diesem Ergebnis kam das PwC in einer aktuellen Studie. Die PwC hatte gemeinsam mit der Universität Hamburg die Webauftritte verschiedener Krankenversicherer auf die Nutzung von Social Media Komponenten analysiert. Der Stand war ähnlich dem einer 2010 durchgeführten Studie.

 

Vor- und Nachteile von Social Media für Krankenkassen

Gerade um die Kundenbindung zu stärken, den Vertrieb eigener Angebote zu verbessern und eine bessere Qualität beim Kunden-Service zu liefern, sehen die Verfasser der Studie eine Nutzung des Social Media Komponente als unerlässlich an. Aber sie warnten auch vor Schwierigkeiten: Wer sich in Soziale Netzwerke begebe, der müsse auch hin und wieder mit Seitenhieben rechnen. Nutzer hätten damit eine Plattform, um ihre Meinung, frei sichtbar für alle anderen, preiszugeben. Auch könnte schnell ein Imageschaden durch die Herausgabe von vertraulichen Informationen durch Mitarbeiter entstehen.

 

 

PKV nutzt Social Media besser

Viele Firmen nutzen zwar Twitter und Facebook, allerdings schöpfen sie hier nicht aus dem Vollen. Betrachtet man die Möglichkeiten, die soziale Netzwerke und Blogs in der Hinsicht auf Kundennähe und Interaktion mit dem Kunden mit sich bringen, so könnte man sie schon fast als unerlässlich bezeichnen. Die gesetzlichen Krankenversicherer bieten den Kunden beispielsweise Chats mit Kundenberatern und eigene Foren an, sind aber relativ schlecht in sozialen Netzwerken vertreten. Die privaten Krankenversicherer hingegen sind da deutlich besser gestellt. Viele Mitarbeiter und Gruppen zur PKV finden sich auf XING, Facebook und Twitter – häufig allerdings sind sie dort nur mit einer eigenen Profilseite vertreten und nehmen nicht aktiv am Geschehen teil.

 

 

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