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PKV

PKV: Franke & Bornberg warnt vor Billigtarifen

11. Juli 2011

Das Analysehaus Franke und Bornberg rät von günstigen Einsteigertarifen für die private Krankenversicherung ab. Es bestehe eine große Gefahr von überdurchschnittlichen Beitragserhöhungen in diesen Tarifen. Außerdem müssen Kunden große Leistungseinbußen in Kauf nehmen.

 

Leistungseinschränkungen in Billigtarifen

Viele private Krankenversicherungen locken ihre Kunden mit besonders günstigen Einsteigertarifen. So wird im Internet beispielsweise häufig mit privaten Krankenversicherungen für unter 100 Euro im Monat geworben.  Ein Großteil der Neukunden entfällt mittlerweile auf die Billigtarife. Gerade Besserverdiener können in der PKV eine Menge Geld sparen. Aber auch bei Freiberufler lohnt sich der Wechsel in die PKV. Das Analysehaus Franke & Bornberg warnt aber nun vor dem Wechsel in einen günstigsten Einsteigertarif. Versicherte müssen hier häufig mit großen Leistungseinschränkungen rechnen, so Franke & Bornberg.

 

Keine Kulanzleistungen in Billigtarifen

Gerade alternative Heilmethoden, künstliche Befruchtungen und Psychotherapien werden von den privaten Krankenkassen in den sogenannten Billigtarifen nicht abgedeckt. Das erste Augenmerk sollte bei einem Wechsel in die PKV nicht auf dem Tarifpreis, sondern auf dem Leistungsumfang liegen. Denn billig heißt nicht immer gut. Auch sei das Sicherheitspolster der Tarife durch die Prämienkalkulation so knapp bemessen, das kein Spielraum für Kulanzleistungen vorhanden sei, so das Analysehaus.

 

 

Versicherer nehmen Billigtarife aus dem Programm

Viele der großen Versicherungsunternehmen wie die Debeka, die Hallesche oder die Universa setzen mittlerweile aber wieder auf gute Tarife. Die DKV will bis 2012 sogar Billigtarife komplett aus dem Programm genommen haben. Dort will man jetzt verstärkt auf die eigentliche Zielgruppe der PKV, die Besserverdienenden, abzielen. Dafür sollen jetzt sogenannte Premium- und Komforttarife zum Einsatz kommen.

 

 

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