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PKV

PKV: DKV gibt Beitragsgarantie für 2012

12. September 2011

Nachdem nun auch die Universa Krankenversicherung zahlreiche Beitragsgarantien für eine Vielzahl von Tarifen angekündigt hat, zieht nun auch Deutschlands größter Krankenversicherer die DKV nach und verspricht ihren Versicherten stabile Beiträge für ausgewählte Tarife bis Ende 2012.

 

Private Krankenversicherung Beitragsgarantien 2012

Auch die AXA Krankenversicherung, die Hallesche PKV und die Barmenia Krankenversicherung gaben 2011 bereits Beitragsgarantien für ausgewählte Tarife. Nun zieht die Deutsche Krankenversicherung (DKV) mit und verspricht, die Beiträge für zahlreiche Tarife bis Ende 2012 nicht zu erhöhen.

Beitragsgarantien sprach die DKV für folgende Tarife aus. Diese gelten jedoch nicht für alle Personengruppen. Beitragsgarantien gelten nur für Kinder, Jugendliche Frauen und Männer in diesen Tarifen.

  • BM4/0, BM4/1, BM4/2, BM4/3
  • BM5/0, BM5/1, BM5/2, BM5/3
  • AM0, AM4, ZM3, AH2, AH4, ZH0
  • ZPL, SW2, UNI

 

In folgenden Tarifen richtet sich die Beitragsgarantie leidglich an versicherte Männer und Frauen. Kinder und Jugendliche sind von jedweden Garantien ausgeschlossen.

  • AM2, AH3
  • Aktiv, MC1, MC2

 

Die letzte Tarifgruppe richtet sich nur an Frauen, Kinder und Jugendliche. Männer können hier nicht von den Beitragsgarantien profitieren.

  • M4
  • K2B
  • SW1
  • GST

 

Beitragsgarantie für Tagesgeldtarife

Zusätzlich wurden auch für einige Tagesgeldtarife sowie Beamten- bzw. Beamtenanwärtertarife Beitragsgarantien ausgesprochen. Diese sind jedoch zeitlich begrenzt und gelten lediglich bis zum 30. Juni 2012.

 

 

Beitragsstabilität als Bewertungskriterium

Da die Beitragsstabilität in der privaten Krankenversicherung immer mehr an Bedeutung gewinnt, nutzen auch immer mehr Rating-Agenturen dieses Kriterium für ihre Tests und Ratings. Im Rating der Ratingagentur Morgen und Morgen ist die Beitragsstabilität bereits seit Jahren ein festes Bewertungskriterium. 2010 stellte die Ratingagentur eine durchschnittliche Beitragserhöhung bei den Frauentarifen von 4,2 Prozent, bei den Männern von 5,6 Prozent fest. Zusätzlich werden auch Kriterien wie die Bonität eines Unternehmens und deren Wachstum überprüft. Wirtschaftet ein Unternehmen gut, so ist die Gefahr eine Beitragserhöhung wesentlich geringer.

 

 

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