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PKV

PKV: DKV-Chef kritisiert hohe Maklerprovisionen

27. April 2011

Die private Krankenversicherung hat seit einigen Tagen alles andere als Grund zum Jubeln. Immer negativer sind in den letzten Wochen die Schlagzeilen geworden. Jetzt hat sich Clemens Muth im „Tagesspiegel“ zu Wort gemeldet. Im Interview nahm der Chef der DKV Stellung zu Problemen der Branche und was die PKV in den kommenden Jahren erwartet. Dabei ging es nicht nur um die Provisionen der Makler. Auch die Pläne der Opposition und die Beitragsentwicklungen sprach Muth im Interview an.

 

PKV Maklerprovisionen als Streitpunkt

Ein wichtiges Reizthema der vergangenen Monate sorgte seitens Clemens Muth für Kritik an der eigenen Branche. Er erklärte, die Entwicklung, welche „wir am Markt sehen, ist stellenweise ruinös“. Und legte nach. Die DKV beteilige sich nicht am Wettbewerb um Neukunden mit hohen Provisionen, sondern zahle nur Vermittlergebühren von maximal zehn Monatsbeiträgen. Damit gehört die DKV zu den privaten Versicherern, die nicht mit bis zu 18 Monatsbeiträgen auf einen schnellen Abschluss neuer Verträge setzen.

 

Bei den Beitragserhöhungen in der PKV der Vergangenheit, die erst kürzlich zu unzufriedenen Kunden führten, schob Muth den schwarzen Peter aber Ärzten, Kliniken sowie Apothekern usw. zu. Einige Leistungserbringer würden die Privatversicherten ausnehmen und damit letzten Endes die Kosten für die PKV nach oben treiben. Ein Argument, dass die betroffenen Leistungserbringer sicher nicht auf sich sitzen lassen wollen.

 

 

Zukunft der PKV noch unproblematisch

Einen recht entspannten Eindruck vermittelte der Chef der DKV in puncto Bürgerversicherung. Hier sind in den Augen von Clemens Muth noch zu viele Details offen. Es nicht der Eindruck zu entstehen, als ob die private Krankenversicherung in den nächsten Jahren auf´s Abstellgleis geschoben wird.

 

 

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