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PKV

PKV: Die geeignete Krankenversicherung als Selbstständiger finden

21. November 2011

Zu Beginn der selbstständigen Tätigkeit muss eine Krankenversicherung gewählt werden. Nun ist die Entscheidung, ob eine gesetzliche oder private Krankenversicherung ausgesucht wird, von diversen Faktoren abhängig und nicht so leicht zu treffen. Grundsätzlich sei gesagt, dass die Entscheidung für die private Krankenversicherung für den Selbstständigen von Dauer ist, das heißt, wer hier einmal versichert ist, kommt nicht ohne Weiteres wieder aus der Versicherung heraus.

 

Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung für Familien

Bedenken Sie Ihre momentane Lebenssituation. Die günstigsten Beiträge als Selbstständiger bekommen Sie, wenn sie jung und männlich, dabei aber auch noch kinderlos sind. Vielleicht soll sich diese Situation aber ändern und eine Familie gegründet werden? In der PKV ist eine Familienversicherung auf kostenfreier Basis unbekannt. Es gibt zwar inzwischen Tarifmodelle, bei denen die Kinder eine günstigeren Beitrag bekommen, aber gezahlt werden muss dieser eben. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen ist es so, dass die Kinder kostenfrei mitversichert werden können. Sie müssen damit rechnen, dass auch in den nächsten Jahren die Beiträge in der PKV allgemein angehoben werden. Dies beschränkt sich in der Regel nicht auf einen einzelnen Tarif, sondern wird auf alle Tarife ausgedehnt. Der Grund dafür ist, dass sich die Beiträge an die Ausgaben, die die Versicherungen haben, anpasst.

 

Wahl der richtigen Krankenversicherung

Auch die Inflation spielt eine Rolle, wobei die jüngste Vergangenheit gezeigt hat, dass die Beiträge in der PKV überproportional zur Inflation gestiegen sind. Doch auch in der gesetzlichen Krankenversicherung werden im nächsten Jahr höhere Beiträge zu erwarten sein. Immer mehr Krankenkasse erheben den so genannten Zusatzbeitrag. Da die Beiträge alle auf einen einheitlichen Prozentsatz festgelegt sind, ist der Zusatzbeitrag für die Kassen die einzige Möglichkeit mehr Geld zu erwirtschaften. Für Krankenkassen, die eine schlechte wirtschaftliche Lage haben, ist dies damit die Chance, einen höheren Gewinn zu erwirtschaften. Wer sich nun erst einmal im Nebenerwerb selbstständig machen möchte – als Test einer Geschäftsidee etwa oder für ein zusätzliches Einkommen – der muss diese Tätigkeit seiner gesetzlichen Krankenversicherung auf jeden Fall mitteilen. Dann wird überprüft, ob diese Arbeit tatsächlich nur im Nebenerwerb ausgeführt wird.

 

 

Beitragsberechnung der PKV als Vorteil

Das Gleiche gilt, wenn Sie bisher schon in der privaten Krankenversicherung Mitglied sind. Hier erhöhen sich allerdings mit dem Plus an Einkommen die Beiträge nicht, denn diese hängen an anderen Faktoren und werden vom Einkommen nicht beeinflusst. Ganz im Gegensatz zur (freiwilligen) gesetzlichen Krankenversicherung. Wer hier Mitglied ist, muss mit höheren Beiträgen rechnen, wenn er eine weitere einkommensbringende Tätigkeit aufnimmt.

Ratgeberportal: www.Erfolg-als-Selbststaendiger.de

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