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PKV

PKV: Debeka KV mit Beitragsrückerstattung von 355 Millionen Euro

29. August 2011

Nachdem die Continentale Krankenversicherung vergangene Woche bereits angekündigt hatte, rund 55,3 Millionen Euro an ihre Versicherte in Form von Beitragsrückerstattungen (BRE) an ihre Versicherten auszuzahlen, zieht nun auch die Debeka Krankenversicherung (DBK) nach. Sie will 2011 rund 355 Millionen Euro an Beitragsrückerstattungen an ihre versicherten ausschüttet.

 

Debeka Versicherte erhalten BRE von 4 Monatsbeiträgen

Rund 420.000 Versicherte erhalten 2011 eine Beitragsrückerstattung von Debeka Krankenversicherung. Sie hatten innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr nicht eine einzige Rechnung zur Kostenerstattung bei der DBK eingereicht. Die Beitragsrückerstattung beträgt bei allen Versicherten eine Summe von 4 Monatsbeiträgen.

 

Debeka Beitragsrückerstattung 2012

Eine Überraschung ist die hohe Beitragsrückerstattung allerdings nicht. Bereits 2010 zahlte die Debeka eine ähnlich hohe Beitragsrückerstattung an ihre Versicherten aus. Aufgrund der extrem hohen Nettoverzinsung sowie einer sehr geringen Kostenquote kündigte die Debeka auch für 2012 ähnlich gute Beitragsrückerstattungen an.

 

Beitragsrückerstattung Continentale Krankenversicherung

Auch die Continentale Krankenversicherung kündigte vergangene Woche an, ihren Versicherten eine Beitragsrückerstattung von rund 55,3 Millionen Euro auszuschütten. Im Gegensatz zur Debeka allerdings handelt es sich bei der Continentale größtenteils um erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen. Rund 50 Millionen Euro entfielen dabei auf BRE, die aufgrund eines Überschusses an die Versicherten ausgeschüttet wurden. Nur rund 5,3 Millionen Euro werden an Versicherte ausgeschüttet, die ihre Beitragsrückerstattungen vertraglich vereinbart hatten.

 

 

Formen der Beitragsrückerstattungen

Grundsätzlich können Beitragsrückerstattungen in 2 verschiedenen Formen ausgeschüttet werden: Als freiwillige oder vertraglich vereinbarte Rückerstattungen. Freiwillige BRE werden häufig dann ausgeschüttet, wenn eine private Krankenversicherung innerhalb eines Geschäftsjahres einen Überschuss erwirtschaftet hat. Vertraglich vereinbarte BRE unterliegen dabei einigen Anforderungen. So darf ein Versicherter innerhalb eines Jahres keine Rechnungen bei seiner Krankenversicherungen einreichen. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen sind jedoch häufig von dieser Regelung ausgenommen.

 

 

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