zum Inhalt

PKV

PKV: Continentale KV mit Beitragsrückerstattungen von 55,3 Millionen Euro

26. August 2011

Die Continentale Krankenversicherung hat nun rund 55,3 Millionen Euro in Form von Beitragsrückerstattungen an ihre Versicherten ausgeschüttet. Dabei handelte es sich größtenteils um erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen (BRE) und nicht um vertraglich vereinbarte BRE.

 

Beitragsrückerstattungen Continentale Krankenversicherung 2011

Insgesamt schüttete die Continentale rund 50 Euro als erfolgsabhängige BRE an die Versicherten aus, nur 5,3 Millionen Euro waren für Versicherte mit vertraglich vereinbarten BRE vorgesehen. Ausgeschüttet wurden die BRE nur für die Tarife „Economy“ und „Comfort“, in allen anderen Tarifen ist keine BRE möglich. Jeder Versicherte hat so im Durchschnitt eine Rückerstattung von rund 800 Euro erhalten. Die Continentale sieht auch dem nächsten Jahr positiv entgehen und möchte die positive Entwicklung auch 2012 fortsetzen.

 

BRE nur bei Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen

Die sogenannten Beitragsrückerstattungen sind für viele Versicherte eine wichtiges Kriterium bei der Auswahl ihres Krankenkassentarifs. Um eine Beitragsrückerstattung zu erhalten, dürfen Versicherte meistens innerhalb eines Kalenderjahres keine Leistungen von Krankenversicherung bezogen haben. Von dieser Regelung ausgenommen sind oft Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, die können bedenkenlos durchgeführt werden, ohne Angst um einen Wegfall der BRE haben zu müssen.

 

 

Formen der Beitragsrückerstattung

Die privaten Krankenversicherungen haben die Möglichkeit, die Beitragsrückerstattungen in 3 verschiedenen Formen an die Versicherten auszuschütten. Eine Möglichkeit ist die Auszahlung der Beitragsrückerstattung in Form von Bargeld. Häufig nutzen die Krankenversicherungen das Geld aber, um die Beiträge für eine bestimmte Dauer zu verkürzen oder eine Beitragserhöhung abzuwenden. Die Höhe der Beitragserhöhung hängt ganz von der vertraglich vereinbarten Höhe ab, meistens liegt sie zwischen 10-40 Prozent der Jahresbeiträge. Alternativ zu den vertraglich vereinbarten Beitragsrückerstattungen haben die Krankenkassen auch die Möglichkeit, eine Beitragsrückerstattung auf freiwilliger Basis an die Versicherten auszuschütten, beispielsweise wenn ein Überschuss erwirtschaftet wurde.

 

Wahl der richtigen Krankenkasse

Die Entscheidung für eine Krankenkasse nur aufgrund der Beitragsrückerstattungen zu fällen, wäre allerdings nicht sinnvoll. Der Hauptfokus sollte auf den Leistungen des Wunschtarifs sowie auf den Kosten dafür liegen. Häufig ist es schwer, eine Beitragsrückerstattung zu erreichen, da im Laufe eines Jahres doch immer irgendwelche Kleinigkeiten anfallen, die einen Arztbesuch unumgänglich machen.

 

 

Weitere Artikel aus dieser Kategorie