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PKV

PKV: Continentale gibt Beitragsgarantie bis 2013

12. Juni 2012

Angesichts der steigenden Beiträge ist es sehr erfreulich, dass immer mehr private Krankenversicherer Beitragsgarantien für ihre Tarife aussprechen. Erst kürzlich kündigte die Barmenia Krankenversicherung an, die Beiträge in einer Vielzahl von Tarifen nicht erhöhen zu wollen. Nun hat auch die Continentale bekannt gegeben, in 4 Tarifen die Beiträge derart stabil halten zu können, dass keine Beitragserhöhungen bis Ende 2013 notwendig seien.

 

Beitragsgarantie bis Ende 2013

In einer Pressemitteilung kündigte die Continentale Krankenversicherung nun an, die Beiträge in den beiden Vollversicherungstarifen „Economy“ und „Comfort“ bis zum 31.12.2013 nicht erhöhen zu wollen. Neben den beiden Vollversicherungen wurde auch für 2 Tarife aus dem Bereich Krankenzusatzversicherung eine Beitragsgarantie ausgesprochen. So sollen auch in den Tarifen „SGII 2/100“ sowie „SGI 1/100“ keine Erhöhungen bis zum 31.12.2013 erfolgen.

 

Exzellente Tarifentwicklung

Als Grund für die Beitragsgarantie nannte der Vorstandsvorsitzende der Continentale Krankenversicherung, Rolf Bauer, die exzellente Entwicklung der beiden Tarife. Sowohl der Neukundenzufluss als auch die Beitragseinnahmen entwickeln sich so gut, dass derzeit keine Erhöhungen von Nöten seien. Die beiden Krankenvollversicherungstarife arbeiten dabei mit einer Selbstbeteiligung, die jedoch nicht wie in den meisten Fällen jährlich, sondern pro Fall bezahlt werden muss. So wird bei einem Arztbesuch eine Pauschale von 10 Euro im Economy- bzw. 20 Euro im Comfort-Tarif fällig.

 

 

Wechsel durch Beitragsgarantie „verhindern“

Zudem versuchen viele Anbieter, Versicherte von einem Wechsel in andere Tarife durch eine Beitragsgarantie abzubringen. Denn gerade im Zuge der Einführung der Unisex-Tarife rechnen viele Experten mit einer höheren Wechselbereitschaft, besonders bei weiblichen Versicherten. Bisher sah es so aus, dass die private Krankenversicherung im Geschlechtervergleich für Frauen deutlich teurer war, dies dürfte sich im Zuge der Unisex-Tarife jedoch ändern. Künftig liegen Frauen und Männer bei den Beiträgen gleich auf, eine Unterteilung nach Geschlecht darf ab dem 21.12.2012 nicht  mehr erfolgen.

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