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PKV

PKV: Beitragsstabilität als Wettbewerbskriterium

30. Juni 2011

 

Der Spalt zwischen beitragsstarken und beitragsschwachen Tarifen in der privaten Krankenkasse wird immer größer. Die Rating Agentur Morgen und Morgen beobachtete in einer aktuellen Analyse die Beitragsentwicklung von rund 1500 Tarifen in der privater Krankenkasse. Auch die Kunden legen immer mehr Wert auf die Beitragsstabilität ihrer Tarife.

 

Nur jeder 5. Tarif beitragsstabil

Die Rating Agentur Morgen und Morgen stellte in einer aktuellen Analyse fest, dass der Spalt, der zwischen den beitragsstarken und den beitragsschwachen Tarifen klafft, immer größer wird. Immer mehr Tarife haben unter starken Stabilitätsproblemen zu leiden. Nur rund jeder fünfte Tarif der PKV erwies sich als beitragsstabil. Bei einigen sehr schwachen Tarifen konnte die Experten sogar eine Steigerung von bis zu 8 Prozent verzeichnen.

 

Beitragsstabilität als Wettbewerbsfaktor

Auch viele Versicherer haben erkannt, dass immer mehr Versicherte auch die Beitragsstabilität als Wechselkriterium betrachten. So gaben unter anderem die Barmenia, die DKV, die Hallesche sowie die AXA für ausgewählte Tarife eine Beitragsgarantie bis 2012. Die Beitragsstabilität wird also immer mehr zu einem wichtigsten Wettbewerbsfaktor in der privaten Krankenversicherung.

 

 

Beitragssteigerung in der privaten Krankenkasse

Trotz all dieser Beitragsgarantien scheinen Beitragssteigerungen in der privaten Krankenkasse unausweichlich. Experten befürchten durch die Überarbeitete Fassung der Gebührenordnung für Ärzte könnten die Beiträge deutlich teurer werden. Man erwarte eine Kostensteigerung um bis zu 20 Prozent. Auch die Einführung der Unisex-Tarife 2012 dürfte den Schnitt in der PKV deutlich anheben. Bestandskunden sind von den Unisex-Tarifen allerdings nicht betroffen.

 

 

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