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PKV

PKV: Beamte wünschen sich mehr Service

24. März 2011

 

Viele Beamte wünschen sich mehr individuellen Service und weniger Werbung von ihrer privaten Krankenkasse. Außerdem lassen die direkte Kommunikation und die Transparenz zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis führte eine Umfrage der Hochschule für angewandte Wissenschaft (HAW) in Ingolstadt.

Mehr persönliche und individuelle Beratung

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die private Krankenversicherung eine Leistungsgarantie für die Versicherungsnehmer. Deswegen ist die PKV gerade bei Beamten sehr beliebt, da ihnen der Staat Beihilfe zahlt und sie daher nur einen geringeren Beitrag als normal Angestellte zahlen müssen. Ca. 900 junge Beamte aus Bayern wurden bei der Studie “Krankenvollversicherung für Beamte in Bayern” zu ihrer Zufriedenheit mit der PKV befragt. Konzentriert wurde sich hierbei hauptsächlich auf Kunden, die kurz vor oder nach einem Versicherungsabschluss standen. Viele der Befragten wünschen sich mehr persönliche und individuelle Beratung. Die viele Werbung fiel bei vielen Befragten eher negativ auf.

Schwer verständliche Tarife

Befragt wurden nur Kunden, die erst 5 oder weniger Jahre in einer privaten Versicherung versichert sind. 93 % der Befragten waren aber mehr oder weniger zufrieden mit ihrer Versicherung. Viele gaben aber an, beim nächsten Wechsel die Anbieter sowie die Tarife sorgfältiger vergleichen zu wollen. Vor allem die schwer verständlichen Tarife und die damit verbundenen Leistungen sind ein großes Manko. Oftmals sind diese für Laien nur schwer zu verstehen.

Verschiedene Versicherung bei nur einem Versicherer

Auch wünschen viele Kunden eine bessere persönliche Beratung sowie eine Erreichbarkeit ihres Versicherers rund um die Uhr. Zudem wären viele Versicherten daran interessiert, andere Versicherungen wie die Pflege- und die die Haftpflichtversicherung bei ein und demselben Anbieter abzuschließen. So hätte man für alle Probleme nur einen Ansprechpartner, was für alle Beteiligten sicherlich einiges vereinfachen würde, zumal der persönliche Ansprechpartner mit den eigenen Daten vertraut wäre und eine Problemlösung so schneller von statten gehen könne. Was die Leistungen angeht, so empfinden die Befragten Zahnbehandlungen, Zahnersatzleistungen sowie Kieferorthopädiebehandlungen für sehr wichtig. Außerdem sollten die Kosten für eventuelle Kostenfaktoren wie Brillen, Vorsorgeuntersuchungen und Prävention enthalten sein.

 

 

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