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PKV

PKV Beamte: Beitragserhöhung droht

5. April 2011

Kaum ist das erste Quartal des Jahres 2011 vorüber, kaum haben die Versicherten die jährlichen Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherung (PKV) verarbeitet, da stehen schon die nächsten Beitragsanpassungen der PKV vor der Tür. Darf man einschlägigen Medienberichten Glauben schenken, dann sind nun Beamte an der Reihe. So ist dann teilweise auch von Beitragserhöhungen von bis zu 35 Prozent die Rede – man darf also gespannt sein, was hier in den nächsten Wochen geschieht. Doch was kann man tun, wenn eine Beitragserhöhung angekündigt wird?

Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung

Wenn eine Krankenversicherung eine Beitragserhöhung ankündigt, dann steht dem Versicherten ein Sonderkündigungsrecht zu. Das bedeutet, der Versicherte darf den Vertrag kündigen und zu einem anderen Krankenversicherer wechseln. Doch dabei gilt es zu beachten, dass der Monatsbeitrag mit zunehmendem Lebensalter steigt. Bevor man also kündigt, sollte man in jedem Fall vergleichen und sich informieren, welche Gesellschaft und welcher PKV Tarif stattdessen in Frage kommen, denn nur so wird auch deutlich, ob ein vergleichbarer Tarif mit niedrigeren Preisen überhaupt erhältlich ist.

Tarifwechsel innerhalb der PKV

Alternativ zum Wechsel der PKV kann ein Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung eine valide Variante sein. Damit bleibt man bei der jeweiligen Versicherung, wechselt aber in einen anderen Tarif mit anderen Leistungen und möglichst günstigeren Prämien.

Mit der Selbstbeteiligung die Beitragserhöhung abfedern

Ebenso kann eine Erhöhung der Selbstbeteiligung im bisherigen PKV Tarif eine Option sein, die Versicherungsbeiträge zu senken. Prüfenswert ist auch ein Wechsel in den Basistarif. Zwar sind seine Leistungen mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar, doch auch die Prämie darf nicht höher als der maximale Versicherungsbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung steigen. Abgelehnt werden dürfen Mitglieder im Basistarif nicht. Damit gibt es durchaus Handlungsalternativen, wenn tatsächlich eine Beitragserhöhung von der Versicherung durchgeführt wird.

 

 

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