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PKV

PKV: Aufbau von Kapitalrücklagen in der Pflegeversicherung

3. August 2011

CDU und CSU fordern die Einführung einer Kapitalrücklage für die private Pflegeversicherung. Der PKV-Verband begrüßt die Forderung der jungen Politiker. Laut Verband sei eine generationsgerechte Finanzierung der privaten Pflegeversicherung nur dann sicher, wenn umgehend mit dem Aufbau von kapitaldeckenden Rückstellungen begonnen werde.

Rücklagen müssen vor Regierungszugriff geschützt werden

Um die nächste Generation von Versicherten durch diese Rückstellungen aber auch wirklich zu entlasten und diese davon profitieren zu lassen, müsse das angesammelte Kapital vor Zweckentfremdung durch die Regierung geschützt werden. Aus diesem Grund sollte der Staat in die Finanzierungslösung nicht mit einbezogen werden, so PKV-Direktor Volker Leienbach. Häufig kommt es auch in anderen Bereichen vor, dass Gelder, die ursprünglich einem anderen Zweck galten, zweckentfremdet und für andere Projekte genutzt werden.

 

Demografischer Wandel immer mehr zu spüren

Leienbach machte deutlich, dass der PKV-Verband geschlossen hinter der Forderung der CSU und CDU Abgeordneten stehe. Leienbach witterte außerdem ein neues Geschäftsfeld, schließlich muss die private Pflegeversicherung auf ein neues Fundament gestellt werden und die Finanzierung grundsätzlich überarbeitet werden, da die Versicherten immer älter werden und sich die Pflegedauer häufig verlängert.

 

 

Rascher Aufbau von Kapitalrücklagen

Einziges Problem nur, die Zahl der zahlenden Mitglieder sinkt immer weiter. Das Problem der immer älter werdenden Bevölkerung ist auch jetzt schon zu spüren. Um dem demografischen Wandel, dessen Höhepunkt für 2030 erwartet wird, ein wenig die Luft aus den Segeln zu nehmen, fordern Abgeordnete der Union einen raschen Aufbau von Kapitalrücklagen für die private Pflegeversicherung.

 

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