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PKV

PKV: AOK Rheinland & DKV kooperieren nicht mehr

11. Juli 2011

Viele private Krankenversicherungen setzen neben dem Direktvertrieb ihrer Versicherungen auch verstärkt auf Kooperationen mit gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings soll nun zum Ende des Jahres 2011 ebenso eine Kooperation auslaufen. Die AOK Rheinland kündigte nun ihren Vertrag mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV).

 

Keine weiteren Kooperationen

Fürs erste wird es zwischen der DKV und der AOK Rheinland keine weiteren Kooperationen geben. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland, Wilfried Jacobs, am Freitag in einem Interview bekannt. Jacobs sagte, dass sich die Geschäftspolitik der AOK nicht mit denen der der DKV decke.  Nun will die AOK verstärkt auf die Union Private Krankenversicherung (UKV) als Kooperationspartner setzen.

 

AOK will verstärkt auf Krankenzusatzversicherungen setzen

Der Vertrag mit der UKV bleibe von der Kündigung der DKV unberührt und soll auch weiterhin bestehen bleiben, so Jacobs. In der AOK möchte man sich selbst künftig stärker um Zusatzversicherungen bemühen. Jacobs bezeichnete das Geschäftsvolumen zwischen der AOK Rheinland und der DKV als gering – sicherlich auch ein Grund, der gegen eine Verlängerung des Vertrags spricht.

 

 

PKV sieht Vorstoß der GKV kritisch

Krankenzusatzversicherungen werden immer wichtiger, auch bei den gesetzlichen Krankenkassen. Boten bisher nur private Versicherungsunternehmen Krankenzusatzversicherung an, so nimmt aktuell die Zahl der Krankenzusatzversicherungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen immer weiter zu. Die PKV sieht sich durch das Vorstoßen der GKV in diese Bereiche deutlich benachteiligt – gesetzliche Krankenkassen können Tarife problemlos einstellen. Privaten Krankenversicherungen ist dies aufgrund der vertraglichen Bindung zu ihren Versicherten untersagt.

 

 

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