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PKV

PKV: Alte Oldenburger mit Zuwachs 2011

3. April 2012

In einem Interview mit der NWZ sprach der Vorstandsvorsitzende der Alten Oldenburger Krankenversicherung Knemeyer über den Fortbestand der privaten Krankenversicherung, sowie über den Verlauf des Geschäftsjahres 2011 und die Wichtigkeit des Aufbaus von Altersrückstellungen.

 

Alte Oldenburger legt bei Mitgliederzahlen zu

Viele private Krankenversicherer spürten im vergangenen Jahr den Druck der Bürgerversicherung und mussten im Bereich der Krankenvollversicherung leichte Rückschritte hinnehmen. Die Alte Oldenburger jedoch konnte im Bereich der Vollversicherung zulegen. Hauptsächlich konnten wir neue Kunden gewinnen, die aus der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV wechselten. Insgesamt konnte die Alte Oldenburger ihre Beitragseinnahmen auf 252 Millionen Euro steigern. Ein Plus von insgesamt 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich der Vollversicherungen konnte die AO um 3 Prozent auf 58.560 Versicherungsnehmer zulegen.

 

Beitragserhöhungen sowohl in PKV als auch GKV

Der Frage nach den steigenden Gesundheitskosten und den damit verbundenen Beitragssteigerungen entgegnete Knemeyer, dass sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung die Kosten steigen und Beitragserhöhungen vorgenommen würden. Die Kritik gilt dabei jedoch zu 99 der privaten Krankenversicherung, krisitiert Knemeyer. Dabei würden die Beitragserhöhungen der gesetzlichen Krankenversicherung fast auf dem gleichen Niveau liegen, nur würden es die Verbraucher hier weniger bemerken. Zudem werde das Thema durch die Medien oftmals sehr aufgebauscht, so dass für die Verbraucher ein schlechter Eindruck entstehe. In Wahrheit wurden nur in rund 55 Prozent aller Tarife in der Branche die Beiträge erhöht, bei einer durchschnittlichen Beitragserhöhung von 2 Prozent.

 

 

Tarif- oder Versicherungswechsel

Zudem hätten die Versicherten ja sehr die Möglichkeit, bei einer Beitragserhöhung in einen anderen Tarif oder den Basistarif der PKV zu wechseln. Auch diese Möglichkeit wird in Medienberichten häufig weggelassen. Der Basistarif bietet dabei eine gleichwertige Versicherung auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung in Hinsicht auf Beiträge und Leistungen. Neben der Möglichkeit des Tarifwechsel haben Versicherte seit 2007 sogar die Möglichkeit in einem solchen Fall, problemlos zu einem anderen Versicherer zu wechseln.

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