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PKV

PKV 2011: Wechsel mit Tücken

3. Mai 2011

Die private Krankenversicherung rechnet 2011 mit einem deutlichen Anstieg im Neukundengeschäft. Hintergrund ist die Tatsache, dass seit Januar der Wechsel in die PKV wieder leichter ist. Arbeitnehmer können wieder nach einem Jahr mit einem Einkommen oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, kurz JAEG, die Versicherung wechseln. Die Verwirrung ist angesichts der Schlagzeilen aber durchaus groß.

 

PKV: Verwirrende Schlagzeilen

Gründe, warum mancher Neukunde derzeit den Wechsel scheut, gibt es viele. Insbesondere die Berichterstattung in den Medien ist alles andere als beruhigend. Durch die Debatte um hohe Maklerprovisionen sind Billigtarife, Beitragsanpassung und Leistungslücken in den Focus gerückt. Gleichzeitig sorgt die Politik für Unruhe, einige Parteien wollen die private Krankenversicherung abschaffen.

 

Zur Verwirrung trägt auch die PKV selbst bei. Unisex-Tarife mit prognostizierten höheren Einstiegsbeiträgen und Meldungen über Gespräche mit der GKV zur Kooperation gießen Öl ins Feuer. Lohnt sich der Wechsel also überhaupt noch? Bislang hat es den Anschein, als würde die PKV in den kommenden Jahren gewohnt weiter existieren. Neukunden sollten sich dennoch fragen, ob die private Krankenversicherung die optimale Variante ist.

 

 

PKV ja oder nein?

Die PKV eignet sich insbesondere für alle Beihilfeberechtigten. Arbeitnehmer und Selbständige müssen dagegen sehr genau abwägen, ob sich die Absicherung der PKV lohnt. Hier spielt unter anderem die Tatsache eine Rolle, welche Form die Familienplanung annehmen soll. Innerhalb der privaten Krankenversicherung fehlt eine Familienversicherung, es müssen für den Nachwuchs eigene Verträge abgeschlossen werden. Aber auch als Selbständiger ist die Entscheidung nicht immer einfach. Ohne PKV Vergleich und vorheriges Einholen mehrerer Angebote sollte man keinesfalls einfach unterschreiben.

 

 

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