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PKV

Pflege-Riester: Staatliche Förderung beschlossen

6. Juni 2012

Um mehr Menschen zu einer privaten Altersvorsorge zu bewegen plant die Regierung, private Pflegeversicherungen durch einen gesetzlichen Zuschuss schmackhafter zu machen. Bisher war jedoch nur vorgesehen, Neuverträge mit einem Zuschuss zu versehen, nun ist auch bekannt geworden, dass auch Altverträge von den Zuschüssen profitieren könnten. Wir hoch der Zuschuss ausfallen könnte, steht bisher noch nicht fest. Bisher ist die Sprache jedoch von einer monatlichen Förderung von 5 Euro.

 

Zuschuss für Pflege-Riester und Betreuungsgeld beschlossen

Bereits seit einigen Wochen und Monaten wird in der Politik immer wieder über einen möglichen Zuschuss diskutiert, welcher für Menschen mit einer privaten Pflegevorsorge bestimmt ist. Dieser Zuschuss wurde nun endlich fest durch das Kabinett beschlossen, auch das viel diskutierte Betreuungsgeld wurde nun durch die Regierung akzeptiert. Allerdings wird der Zuschuss nicht bei allen Beteiligten als gut angesehen. So sind die Oppositionellen der Meinung, man verschwende mit dieser Massnahme mehr Steuergelder, als Einnahmen erzielt werden würden.

 

Monatlicher Zuschuss von 5 Euro

Bisher konnte man sich innerhalb der Union nicht wirklich einig werden. Zudem stießen die Pläne des Zuschusses für eine private Pflege-Riester nicht auf besonders viel Gegenliebe. Finanzminister Schäuble erklärte bereits vor einiger Zeit, keine großen Summen für die Bezuschussung bereitstellen zu wollen. Nun erklärte Gesundheitsminister Daniel Bahr, man habe sich auf eine monatliche Summe von 5 Euro geeinigt.

 

 

Bedingungen für staatliche Förderung

Geplant ist es, dass nicht nur die neuen Verträge, sondern auch bereits bestehende Verträge von der staatlichen Förderung profitieren sollen. Ob dies möglich sein wird, ist bisher jedoch nicht bekannt. Bekannt ist bisher nur, dass die Förderung nur dann beantragt werden kann, wenn die private Pflegeversicherung eine Mindesthöhe von 600 Euro im Monat besitzt und monatlich mindesten 10 Euro kostet. Zudem kann die Förderung nur von Volljährigen beantragt werden. Wie hoch die Kosten für den Staat ausfallen dürften, ist bislang nicht bekannt. Es sei unabsehbar, wie hoch die Kosten ausfallen dürften, da künftig viele der neu abgeschlossenen Policen förderfähig seien dürften, so Bahr.

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