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Gesundheit

Parodontitis vorbeugen

11. März 2011

Unter der Parodontitis, ehemals auch Paradontose, versteht man eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Karies). Sie ist weit verbreitet, kann nach Ansicht vieler Experten jedoch Vorsorge und vorbeugende Maßnahmen vermieden werden, wenn regelmäßig der Zahnarzt aufgesucht wird. Auch eine regelmäßige Zahnpflege sowie eine wiederkehrende professionelle Zahnreinigung, die vielfach von der privaten Krankenversicherung übernommen wird, können helfen.

Paradontitis (Paradontose) führt zu Zahnverlust

Parodontitis tritt in Deutschland bei zahlreichen Menschen auf. In der Folge der Erkrankung kann es zu einem Verlust des Zahnhalte- und Stützgewebes kommen, so dass Zahnausfälle unvermeidlich sind. Aktuellen Statistiken zufolge leiden etwa 40% aller Bürger unter einer moderaten Parodontitis, unter den älteren Menschen sind sogar nahezu 100% betroffen. Ursache hierfür ist natürlich auch die deutlich verbesserte Kariesprophylaxe, wodurch auch ältere Menschen ihre natürlichen Zähne bis ins hohe Alter tragen können.

Professionelle Zahnreinigung beugt Karies vor

Dennoch ist es notwendig, sich vor Parodontitis zu schützen. Möglichkeiten hierfür ist zum einen die tägliche Zahnreinigung zu Hause, aber auch die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt kann helfen, Entzündungen zu vermeiden. Die professionelle Zahnreinigung muss von Kassenpatienten in der Regel aus eigener Tasche finanziert werden, privat Versicherte können diese Leistungen hingegen von ihrer privaten Krankenversicherung einfordern. Auch private Zahnzusatzversicherungen bieten diese Leistungen im Regelfall, so dass auch gesetzlich Versicherte hierauf zurückgreifen können.

Kostenerstattung der Kariesprophylaxe durch Krankenversicherung

Um zu prüfen, ob ein Patient unter Parodontitis leidet, sollte regelmäßig ein Parodontales Screening durchgeführt werden. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten hierfür in der Regel alle zwei Jahre, auch die privaten Krankenversicherungen tragen diese Aufwendungen. Oftmals ist es über die Privatversicherung sogar möglich, eine solche Untersuchung in kürzeren Abständen in Anspruch zu nehmen, um das Risiko einer akuten Parodontitis zu vermeiden.

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