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Gesundheit

Nosodentherapie als alternative Heilmethode kaum bekannt

21. Februar 2011

Die Behandlung mit Naturheilverfahren wird bei vielen Menschen immer beliebter. Die Nosodentherapie jedoch ist bei vielen Patienten als alternative Heilmethode trotz vielfacher Erfolge noch unbekannt.

Nosodentherapie schon im 18. Jahrhundert als Heilmethode bekannt

Die Nosodentherapie wurde bereits im 18. Jahrhundert als Behandlungsform eingesetzt. In dieser Zeit wurden die ersten Impfungen vorgenommen, wobei Immunreaktionen hervorgerufen wurden, als Patienten mit den jeweiligen Krankheitserregern geimpft wurden. Der Begriff „Nosos“ stammt aus dem Griechischen und bezeichnet „Krankheit“. Sie kann sowohl für die Behandlung von chronischen Krankheiten wie auch als prophylaktisches Mittel eingesetzt werden.

Das Gegenteil der Homöopathie

Entgegen der Homöopathie, die auf dem Ähnlichkeitsgrundsatz aufbaut, wendet die Nosodentherapie das Gleichheitsprinzip an. Die Mittel, die die Krankheit bekämpfen sollen, enthalten somit Informationen der vorliegenden Krankheit selbst.

Wirkungsweise der Nosodentherapie im Vergleich zur Homöopathie

Für die Wirksamkeit der Methode werden Wirkstoffe genutzt, die aus krankem Gewebe oder aber Körpersekreten bereitet wurden. Diese Stoffe enthalten genetische Informationen der jeweiligen Krankheit und können so das Immunsystem stimulieren. Es werden verschiedene Arten von Nosoden eingesetzt, so zum Beispiel die viralen Nosoden, die bakteriellen Nosoden sowie die Autonosoden. Die Medikamente können dann je nach Möglichkeit in Tropfen- oder Pillenform verabreicht werden. Je höher die Potenz der Mittel ist, desto höher ist auch deren Wirksamkeit.

Kostenerstattung über private Krankenversicherung

Obwohl die Nosodentherapie bereits gute Erfolge erzielt hat, existieren hier ebenso wie bei der Homöopathie kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Patienten, die diese Therapie dennoch einsetzen wollen, können die Kosten hierfür häufig über die private Krankenversicherung geltend machen, sofern Naturheilverfahren versichert sind. Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten der Behandlung sowie der Arzneimittel häufig privat tragen. Allerdings haben diese Menschen die Möglichkeit auf Abschluss einer Zusatzversicherung, die ebenfalls speziell für Naturheilverfahren entwickelt wurde.

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