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Gesundheit

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen

5. Februar 2011

Der 04. Februar 2011 stand, wie in jedem Jahr, unter dem Zeichen des Weltkrebstages. An diesem Tag soll die Krankheit näher in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, gleichzeitig soll darauf aufmerksam gemacht werden, welche Möglichkeiten bereits bestehen, diese Erkrankungen zu heilen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte anlässlich des Weltkrebstages wichtige Fakten. So ist in Deutschland aktuell jeder vierte Todesfall auf eine Krebserkrankung zurückzuführen, im Jahr 2009 starben an dieser Krankheit 216.128 Menschen. Die statistischen Zahlen zeigen dabei, dass die häufigsten Todesfälle auf Lungenkrebs zurückzuführen sind.

Männer und Frauen von Krebs gleichermaßen betroffen

Männer und Frauen sind zu etwa gleichen Teilen von Krebserkrankungen betroffen. Starben Männer den Zahlen zufolge häufiger an einer bösartigen Neubildung von Krebszellen in Lunge und Bronchien, waren Frauen hingegen häufig von Brustkrebs betroffen. Hieran starben im Jahr 2009 mehr als 17.000 Frauen . Wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes ebenfalls zeigen, ist der Krebs bei Menschen im Alter von 45-65 Jahren die häufigste Todesursache. Liegt die durchschnittliche Lebenserwartung aktuell bei 80,3 Jahren, verkürzt sich die Lebenserwartung bei einer Krebserkrankung um mehr als sechs Jahre.

1,5 Mio Krebs-Patienten in 2009

Ärzte und Krankenhäuser behandelten im Jahr 2009 mehr als 1,5 Millionen Krebsfälle. Viele der hier behandelten Menschen konnten als geheilt entlassen werden. Auch wenn keine vollständige Heilung erreicht werden konnte, in vielen Fällen konnte zumindest eine deutliche Verbesserung der Symptome sowie eine verlängerte Lebensdauer erreicht werden.

Weltkrebstag: Weltkrebsorganisation mahnt zu gesunder Lebensweise zur Vorbeugung

Am Weltkrebstag wies die Weltkrebsorganisation jedoch auch wieder darauf hin, dass eine Vielzahl der Erkrankungen verhindert werden könnte, wenn die Menschen eine gesündere Lebensweise verfolgen würden. Professor Werner Hohenberger, der als Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft tätig ist, sagte hierzu, dass die Menschen wieder mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen müssten. Schließlich sei nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation in mehr als ein Viertel der Fälle Bewegungsmangel die Ursache für Brustkrebs- und Dickdarmkrebsfälle, die durch ausreichend Sport und aktive Bewegung reduziert werden könnten. Auch die Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten mit entsprechenden Sport- und Bewegungsangeboten, viele Kassen bieten sogar Ernährungskurse an, um eine gesunde Lebensweise erlernen zu können.

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