zum Inhalt

PKV

Krankenzusatzversicherung Alternative zur PKV

3. März 2011

Die private Krankenvollversicherung ( PKV ) steht trotz der Erleichterungen der Gesundheitsreform 2011 nicht allen Bürgern offen. Sie kann nur von Selbstständigen und Freiberuflern sowie von Arbeitnehmern mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze genutzt werden. Als Alternative zur privaten Krankenversicherung kann allerdings die private Krankenzusatzversicherung dienen.

Private Zusatzkrankenversicherung zur Absicherung von Leistungen

Aktuell verfügt nur jeder zehnte Kassenpatient über eine private Krankenzusatzversicherung. Sie kann jedoch unter Umständen sehr wichtig werden, denn die gilt als Erweiterung der gesetzlichen Krankenversicherung, die nur noch das medizinisch Notwendige trägt. Die angespannte finanzielle Situation im Gesundheitswesen und mögliche weitere Leistungskürzungen in der GKV verunsichern zusätzlich. Wer jedoch Behandlungen beim Heilpraktiker wünscht, im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden will oder die Zuzahlungen für Zahnersatz steigern möchte, kommt an der privaten Zusatzversicherung kaum vorbei.

Zusatzversicherungen nach individuellem Bedarf

Angebote für private Krankenzusatzversicherungen gibt es heute bei nahezu jeder großen privaten Krankenversicherung, so zum Beispiel bei der Allianz Krankenversicherung, bei der DKV sowie der Debeka. Die Versicherungsunternehmen bieten ihren Kunden an, die Versicherungen auf den jeweiligen Bedarf abzustimmen. So ist es möglich, dass eine Zusatzversicherung ausschließlich für den stationären Bereich abgeschlossen wird, aber auch Zusatzversicherungen für Zahnbehandlungen stehen zur Verfügung. Auf Wunsch ist es auch möglich, mehrere Absicherungspakete miteinander zu kombinieren.

Berechnung des Beitrags zur Krankenzusatzversicherung wie bei der PKV

Die Kosten einer privaten Krankenzusatzversicherung orientieren sich wie bei der klassischen privaten Krankenversicherung auch am Alter sowie an eventuellen Vorerkrankungen. Aktuell werden die Beiträge auch geschlechtsspezifisch berechnet. Nach dem neuesten Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Unisex-Tarif wird diese Unterteilung wohl aber bald aufgehoben. Dennoch wird bei einem Vergleich der Zusatzversicherungen deutlich, dass junge Menschen eine Absicherung zum kleinen Preis erzielen können. Für ältere hingegen wird mitunter hohe Zuschläge fällig.

Weitere Artikel aus dieser Kategorie