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PKV

Krankenversicherung Wechsel: PKV und GKV Kunden zufrieden

11. Juni 2011

Seit der Gesundheitsreform ist es für jeden Versicherten relativ einfach, von einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Doch das Interesse der Versicherten hält sich sehr in Grenzen. In einer Umfrage der Apotheken-Umschau, durchgeführt von der GfK-Gruppe, stellte sich nun heraus, dass ein Großteil der Versicherten an einem Wechseln in das andere Kassensystem nicht interessiert ist. Dabei mögen auch einige Probleme am Wechsel von PKV zur GKV eine Rolle spielen.

 

PKV Wechsel: Entscheidungen mit Folgen

Entscheidet sich ein Patient einmal für die PKV, dann hat dies oft einen lebenslangen Charakter. Ein Wechsel zurück in die GKV ist kaum bis gar nicht möglich. Probleme bei der Prämienrückerstattung und andere gesetzliche Schwierigkeiten machen diesen Wechsel mehr als schwierig. Ein Wechsel von der GKV zur PKV ist im Prinzip jederzeit möglich – sofern die Voraussetzungen erfüllt werden.

 

Unter anderem das Jahreseinkommen des Antragstellers ist entscheidend. Außerdem muss man sich über den oben genannten Fakt bewusst sein, dass ein Wechsel zurück in die GKV nahezu unmöglich ist. Des Weiteren gibt es in der PKV den Vorteil der Familienversicherung nicht. Hier muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden.

 

 

Umfrageergebnisse sind eindeutig: Kein KV-Wechsel gewünscht

Die Ergebnisse der Befragung sprechen für sich. 94 % der Mitglieder der GKV sind mit ihrer Krankenversicherung zufrieden. Bei der PKV sind es sogar 97 %. Obwohl es auch Kritikpunkte, von einigen Befragten gab, wie die zeitraubende Bürokratie oder die verhältnismäßig hohen Zusatzsatzzahlungen, sind die meisten Versicherten nicht an einem Wechseln der PKV interessiert. Besonders ältere Menschen bleiben ihre Krankenkasse lieber treu. Lediglich bei den jüngeren Menschen, im Alter von 20 – 30, ist die Bereitschaft, sich in der PKV versichern zu lassen, größer.

 

 

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